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Samstag, 2. Dezember 2017

Gesunde Elisen-Lebkuchen // vegan, glutenfrei & zuckerfrei


Für mich beginnt die Weihnachtszeit immer mit meinem Geburtstag. Immer einen Tag vor dem ersten Adventskalendertürchen, immer in der Woche des weihnachtlichen Schmückens, immer bei nebligem Wetter, immer kurz vor dem ersten Advent und immer mein liebster Tag im Jahr. Dieses Jahr lag sogar Schnee, genau wie ich es mir gewünscht habe. Denn ich liebe Schnee! Auf dem Weg von Mannheim in den Odenwald zu meiner Familie geht es eigentlich stetig bergauf - und irgendwann waren die Wiesen vor den Autofenstern gepudert, die Baumwipfel mit Frost bedeckt und je weiter wir fuhren, desto friedlicher und weißer wurde es. Als wir ankamen schwebte leiser Schnee vom Himmel und ich hätte nicht glücklicher sein können.


Wir machten es uns vor dem Kamin gemütlich, tranken Tee und Kaffee, aßen ein Stück meines Lieblingskäsekuchens, den meine Mama jedes Jahr nach genau dem selben Rezept backt sowie diese leckeren Elisenlebkuchen. Im Gegensatz zum Käsekuchen - und ich finde man darf an seinem Geburtstag ruhig sündigen - sind die Lebkuchen sowohl vegan und zuckerfrei als auch glutenfrei. Gesüßt werden sie mit Agavendicksaft (oder wahlweise Honig, für eine unvegane Variante) und sie sind soo saftig, das ist schon fast unanständig.


Gesunde Elisen-Lebkuchen
für ca. 20 Stück

Zutaten
400 g Haselnüsse, gemahlen
2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
1 Orange
50 g Kokosöl, flüssig
130 g Agavendicksaft oder Honig
3 EL Apfelmus
50 g getrocknete Aprikosen (ungesüßt)
ca. 20 Oblaten
100 g zuckerfreie Schokolade (ich habe welche von Xucker verwendet)
Mandelplättchen für die Deko

Zubereitung
1. Die Aprikosen in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen, für 15 Minuten ziehen lassen und anschließend in kleine Stücke schneiden.
2. Den Ofen auf 175 °C Unter- Oberhitze vorheizen.
3. Die Haselnüsse mit dem Gewürz und dem Salz in einer Schüssel vermischen.
4. Die Schale der Orange abreiben.
5. In einer zweiten Schüssel das Kokosöl, das Süßungsmittel, das Apfelmus sowie die Orangenschale vermischen.
6. Die feuchten Zutaten sowie die Aprikosen zu den trockenen Zutaten geben und alles gut vermischen - ich benutze dazu am liebsten meine Hände. :)
7. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Oblaten darauf verteilen.
8. Auf den Oblaten jeweils 1-2 TL von der Lebkuchenmasse verteilen - je nach dem, welche Größe eure Oblaten haben. Ich habe die Größen variiert und am Ende insgesamt ungefähr 20 unterschiedlich große Lebkuchen heraus bekommen. Wenn ihr nur Kleine macht, werden es eher so um die 25 Stück.
9. Die Lebkuchen in Form drücken, sodass sie schön rund und glatt sind, dafür könnt ihr gerne eure Finger mit etwas Wasser anfeuchten.
10. Im vorgeheizten Ofen für ca. 12 Minuten (die Großen brauchen ca. 15 Minuten) backen.
11. Die Lebkuchen komplett auskühlen lassen, dann die Schokolade schmelzen und sie mit dieser - sowie mit den Mandelblättchen - verzieren.

Diese saftig-süßen, weihnachtlich-würzigen Lebkuchen lege ich euch hiermit wärmstens ans Herz. Ich glaube, ich muss noch eine Fuhre davon machen - das wäre dann inzwischen die Dritte - so gut sind sie! Und gesund noch dazu. :)

Eure Selina ♥

Freitag, 17. November 2017

Gesunder Spekulatius-Aufstrich // vegan, zuckerfrei & glutenfrei


Ich liebe ja Marmelade. Und zwar abgöttisch! Gebt mir ein Sauerteigbrot mit einer dicken Schicht Butter und einer dunklen, beerigen Marmelade darauf und ich bin glücklich. Das bringt mich sofort zurück in meine Kindheit, in die warme Küche meiner Oma, die mir, nachdem ich bei ihr übernachtet habe, eine dicke Scheibe Brot abschneidet, die Butter großzügig darauf verteilt - und darauf dann ihr immer einen Ticken zu flüssiges, selbst gemachtes Brombeergelee. So gut!
Heutzutage ist mein Verhängnis die Mama meines Freundes: In ihre Marmeladenkreationen könnte ich mich regelmäßig reinsetzen. Brombeer-Amarettini, Zwetschge-Apfel-Birne, Aprikose-Kokos, allein die Namen klingen schon toll.
Aber was macht man, wenn man keinen Zucker mehr isst? In meinem Fall: Erstmal laut heulen.

Im Sommer habe ich aus frischen Beeren dann gesunde Marmelade mit Chia-Samen nach diesem Rezept gekocht. Aber jetzt? Jetzt möchte ich etwas weihnachtliches, am liebsten das Nougatmousse aus dem Bioladen oder eben einfach die Weihnachtsmarmelade der Mutter meines Freundes mit ganz viel Zimt und Nelken. Stattdessen musste ich mir jetzt also meinen eigenen, gesunden Brotaufstrich zusammen mixen und bin dabei hier gelandet.
Und darüber bin ich richtig froh, denn der Spekulatius-Aufstrich ist ein echtes Träumchen, das meine Sehnsucht nach den etwaigen Marmeladen gekonnt befriedigt. Gesüßt wird mit Datteln und die Grundbasis besteht aus Mandelmus, das durch Cashewkerne noch eine besondere, süßlichere Note bekommt. Meine absolute Empfehlung!


Gesunder Spekulatius-Aufstrich
leicht abgewandelt nach diesem Rezept

Zutaten
230 g Mandeln / oder Mandelmus
50 g Cashewkerne 
2 TL Spekulatiusgewürz
5 EL Mandelmilch
4 Medjool-Datteln (oder 6 Normale, in warmem Wasser eingeweichte)
1 Prise Vanille, gemahlen

Zubereitung
1. Die Mandeln im Mixer zu einem feinen Mus verarbeiten. Dafür braucht ihr ein wenig Geduld und einen starken Mixer, da das bis zu 10 Minuten dauern kann und ihr eurem Mixer zwischendurch am besten kleine Pausen gönnt. Oder ihr benutzt einfach Mandelmus.
2. Das Mandelmus mit den restlichen Zutaten im Mixer für einige Minuten zu einer cremigen Masse verarbeiten. Bei Bedarf mehr Flüssigkeit hinzu geben.
3. In Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Übrigens: Bei mir hat die Masse für drei kleine Glaser gereicht, zwei davon seht ihr auf den Bildern!

In meinem Kühlschrank lagern jetzt also zwei kleine Gläschen mit der köstlichen Creme (das eine schon fast leer) und auch meinen Eltern habe ich eins mitgebracht. Obwohl die beiden ebenfalls große Marmeladenfans sind (der Apfel fällt eben nicht weit vom Birnbaum) schmeckt ihnen der Aufstrich sehr gut.
Jetzt bin ich gespannt, wie er euch schmeckt und ob ihr Lust habt, ihn mal auszuprobieren.
Glaubt mir: Es lohnt sich! :)

Eure Selina ♥

Samstag, 11. November 2017

Cranberry-Kokos-Scones // vegan & zuckerfrei

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich das erste Mal Cranberries gekauft habe. Damals war ich noch in der Schule, kurz vorm Abi, und begierig auf alles, was von außerhalb des beschaulichen Odenwalds kam. Und dann gab es im Supermarkt um die Ecke plötzlich ein Päckchen mit solchen hübschen, rubinroten Kugeln. Klar, getrocknete Cranberries waren mir durchaus ein Begriff, aber wie die so original und ungetrocknet aussehen? Und vor allem schmecken?
Kurzum: Die mussten einfach mit.


Die ganze Fahrt nach Hause über freute ich mich darauf, die so saftig und aromatisch aussehenden Beeren zu probieren. Voller Vorfreude riss ich die Packung auf und biss genussvoll in eine der Cranberries.
Mehrere Gläser Apfelsaft später war der bittere, pelzige Geschmack immer noch nicht ganz verschwunden. Und ich war ziemlich enttäuscht. Daraufhin gammelten die Beeren im Kühlschrank vor sich hin, bis meine Mutter sich ein Herz fasste und sie wegschmiss. Schade drum!
Wenn ich schon damals gewusst hätte, wie lecker die Cranberries in Scones schmecken und wie gesund sie sind hätte ich mit Sicherheit nach Rezepten zu deren Verarbeitung gesucht.
So voller Antioxidantien und Vitamin C sind sie perfekt für die kalte Jahreszeit und als Schutz vor Erkältungen. Sie wirken antibakteriell und angeblich sogar verjüngend. Jetzt also nix wie hin zum Supermarkt und schnell mal zwei Kilo Cranberries gekauft!
Und dann am besten direkt diese knusprigen veganen Scones gebacken. :)


Cranberry-Kokos-Scones

Zutaten
300 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl, wie ihr mögt)
50 g Xylith
1 Prise Salz
3 TL Backpulver
1 TL Natron
115 g vegane Butter, für mindestens 1 Stunde eingefroren (ich verwende sehr gerne Alsans)
150 g frische Cranberries
240 ml Kokosmilch

Zubereitung
1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
2. Mehl, Xylith, Salz, Backpulver und Natron in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischen.
3. Die Cranberries in der Küchenmaschine oder im Mixer klein häckseln oder mit einem Messer fein hacken.
4. Die angefrorene Butter auf der Küchenreibe grob reiben - dieser Schritt ist optional! Ihr könnt auch einfach schön kalte Butter verwenden und sie in kleine Stücke schneiden.
5. Die Butter zu den trockenen Zutaten geben und mit den Fingern einarbeiten, bis kleine, gleichmäßige Brösel entstanden sind.
6. Nun auch die gehäckselten Cranberries hinzugeben und kurz untermischen.
7. Die Kokosmilch hinzu geben und zügig alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu sehr mischen sondern gerade so lange, bis der Teig zusammen kommt.
8. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und zu einem Kreis formen. Diesen wie einen Kuchen in 8 Stücke teilen. Ihr könnt auch gerne einen kreisförmigen Ausstecher verwenden, damit die Scones rund werden.
9. Auf ein Backblech geben und optional mit übriger Kokosmilch bestreichen und etwas Xylith bestreuen.
10. Im heißen Ofen für 20-25 Minuten backen oder bis sie goldbraun sind.

Ich bin ein großer Fan von Scones seit ich das erste Mal in Großbritannien im Urlaub war. Vor allem zusammen mit ein bisschen Marmelade finde ich die kleinen Brötchen großartig, so buttrig und weich und außen knusprig. Die leichte Säure der Cranberries finde ich dazu perfekt.
Dazu eine Tasse English Breakfast Tea und der gemütliche Afternoon-Tea ist komplett. :)
Wenn ihr das nächste Mal also Cranberries seht, wisst ihr jetzt, was ihr damit anstellen könnt! Ich habe aus den übrigen, die vom Shooting übrig geblieben sind, ein leckeres Kompott mit Orangensaft- und Schale, Zimt, Vanille und ein bisschen geriebenem Apfel gemacht. Das schmeckt vor allem mit Vanillepudding oder Griesbrei fabelhaft.

Ein schönes Wochenende euch!
Eure Selina ♥

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Apfelkuchen und Bratapfel-Kekse // vegan



Jedes Jahr Anfang Oktober ist es soweit: Dann steht meine gesamte Familie pünktlich um neun Uhr auf dem familieneigenen Apfelfeld, in Gummistiefeln und dicken Pullis, mit Handschuhen bewaffnet. Der Morgen ist knackig kalt, die Sonne blinzelt zwischen den Zweigen hindurch und die Blätter der Apfelbäume färben sich schon langsam golden. Nach einem großen Hallo steigt mein Onkel sofort auf die Leiter und schüttelt die Apfelbäume, sodass uns die Äpfeln direkt vor die Füße kullern. Auf dem Anhänger liegen schon die Säcke bereit und wir alle fangen fleissig an, die Äpfel in Körbe und Tröge zu sammeln. Die beiden Kinder meiner Cousine, von denen das Baby das erste Mal dabei ist, schauen gebannt zu oder helfen fleissig mit. Insgesamt sind wir 14 Leute und auf dem Feld ist ziemlich Betrieb. Bis wir dann um 12 Uhr fertig sind, sind bereits zwei Fuhren Säcke zum Bauern gebracht worden, der dann Apfelwein daraus keltern wird (Odenwald halt). Aber ein paar gefüllte Säcke sind uns auch erhalten geblieben und wir bilden daraus einen Kreis, machen es uns darauf gemütlich und verteilen frische Brötchen, in die eine dicke Scheibe Fleischwurst kommt. Dazu dann frisch gepresster Apfelsaft vom Bauern und für die Großen Apfelwein. Und auch wenn ich groß bin halte ich mich an den Apfelsaft - es gibt nichts Besseres!

Hier seht ihr das Feld, auf dem manchmal auch Kühe anzutreffen sind, die bei der Ernte aber auf das Nachbarfeld gebracht werden. Als Kinder sind meine Cousine und ich die Hügel hinunter gekullert - geholfen haben wir bei der Ernte damals eher weniger. Trotzdem war es für uns einer der schönsten Tage im Jahr. :)
Essen kann man die Äpfel auf dem Feld eher weniger: Mein Uropa, der die Bäume pflanze, zog es eher vor, die Äpfel in flüssiger Form zu sich zu nehmen. Aber trotzdem gibt es ein, zwei Bäumchen, an denen essbare Äpfel hängen. Und an diesem habe ich mich dieses Jahr ausgiebig bedient. Wenn dann aber eine große Tüte Äpfel in der Wohnung steht und nach einer Woche immer noch fast genau so viele da sind wie am Anfang, dann muss einfach gebacken werden. Also habe ich mich für zwei leckere Rezepte entschieden, beide vegan und beide fabelhaft.

Saftiger Apfelkuchen
Zutaten
180 g Mehl
170 g Zucker
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise Nelken
1 Prise Salz
120 ml Raps-/Sonnenblumenöl
60 ml Wasser
1 EL heller Essig/Apfelessig
1 TL Vanilleextrakt
3 geschälte Äpfel, in dünne Scheiben geschnitten

Zubereitung
• Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel sieben.
• In einer zweiten Schüssel die feuchten Zutaten vermischen.
• Eine kleine Backform (ø 22cm) gut fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
• Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und kurz vermischen, nicht zu lange rühren. Der Teig ist recht dick, wird aber durch die Äpfel feuchter.
• Die in dünne Scheiben geschnittenen Äpfel unterheben.
• In die Form geben und glatt streichen.
• Im auf 175 °C vorgeheizten Ofen für 40-45 Minuten backen.

Bratapfelkekse
Zutaten
220 g Zucker
115 g vegane Butter/Margarine
1/2 TL Vanilleextrakt
1 großer Apfel oder 2 kleine
240 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 TL Zimt
1 Prise Nelken
1 Prise Muskatnuss
+ 50 g dunkle Schokolade

Zubereitung
• Den Zucker mit der Butter cremig und fluffig rühren, dann den Vanilleextrakt hinzugeben.
• Den Apfel schälen und entkernen, dann grob reiben und ebenfalls untermischen.
• In einer zweiten Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen.
• Zu den feuchten Zutaten geben und gut verrühren.
• In walnussgroße Bällchen rollen und auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen, dabei gut Abstand halten.
• Im auf 175°C vorgeheizten Ofen für 8-10 Minuten backen. Nach dieser Zeit werden sie noch nicht ganz gebacken erscheinen - aber keine Sorge, sie sind es!
• Erst kurz auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen und komplett abkühlen lassen.
• Die Schokolade schmelzen, in einen Gefrierbeutel geben und eine Ecke abschneiden. Auf den abgekühlten Keksen verteilen.

Ich sag's euch, der Apfelkuchen ist allererste Sahne, saftig, würzig und einfach zum reinlegen. Auch die Kekse sind - so wie ich sie mag - mehr weich und saftig als knusprig und auch wunderbar zimtig. Am Abend hatte ich meine Freundinnen eingeladen und den Kuchen gab es zum Nachtisch. Vorher haben wir einen köstlichen bunten Salat mit Walnüssen, Schafskäse und vor allem Ofenkürbis gemacht. Zum reinlegen! Und egal wie satt wir nach diesem Festmal waren, zu sechst war der Kuchen innerhalb weniger Minuten verputzt. Lecker zu ihm und auch zu den Keksen schmeckt Zimteis, das wir mit ein bisschen Sojaeis selbst angerührt haben. Es war ein Abend voller Völlerei, genau wie er sein muss.

Macht's gut und habt ein tolles Herbstwochenende!
Eure Selina ♥

Montag, 3. August 2015

Veganes Schokoladeneis mit Zimt und Cayennepfeffer


Dieses Eis macht mich fertig. Innerhalb von zwei Wochen habe ich das Eis zwei mal neu machen müssen. Und das sagt denke ich alles.
Zum Glück ist die Herstellung denkbar einfach, einfacher geht es eigentlich kaum. Außerdem darf man es fast ohne schlechtes Gewissen vernaschen, es besteht nämlich hauptsächlich aus Kokosmilch, Kakaopulver und Honig. Dazu ein paar Gewürze und fertig ist der ganze Spaß. :)


Zutaten
1 Dose Kokosmilch
150 g Honig (oder Agavendicksaft oder ein anderes pflanzliches Süßungsmittel)
38 g Kakaopulver
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
1/8 TL Cayennepfeffer
1 Prise Salz

Zubereitung
• Alle Zutaten in einen Food Processor geben. Diesen für ca. eine halbe Minute laufen lassen.
Oder in eine Rührschüssel geben und dann mit dem Pürierstab alles schön vermischen.
• In eine Eisform geben. Stäbchen rein. In den Froster.
• Über Nacht gefrieren lassen und dann mit Hilfe von heißen Wasser aus den Formen lösen.
• Genießen! ♥




Dieses Eis ist echt der Wahnsinn. So cremig, so schokoladig und mit einer würzigen Note, die den Geschmack total interessant und spannend macht. Für Schokoladen-Liebhaber ein absolutes Muss - und für alle anderen auch.
Das originale Rezept ist übrigens von dem tollen Blog Tutti Dolci, von dem ich am liebsten alles nachmachen würde!

Jetzt bin ich aber erstmal weg an der Ostsee und deponiere - ihr werdet es nicht glauben - meinen Laptop einfach mal bei meinen Eltern. Etwas laptopfreie Zeit wird mir bestimmt gut tun und ich freue mich sogar darauf. :)

Euch wünsche eine schöne und vor allem sommerlich warme Zeit!
Eure Selina ♥

Sonntag, 26. Juli 2015

Veganer Mango-Kokos-Kuchen

Hallo ihr Lieben,
der heutige Post steht ganz unter dem Motto Saisonales Obst (und Gemüse). 
Denn als die liebe Lixie von Photolixieous mir und einigen anderen Blogger-Kollegen von der Idee ihres Saisonkalenders erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten herum zu experimentieren. Auf ihrer Liste, die das saisonale Obst und Gemüse aufführt, war so viel zu finden, dass ich mich kaum entscheiden konnte. Schließlich fiel meine Wahl jedoch auf eine meiner Lieblingsfrüchte: Die Mango. Saftig, süß und sommerlich passt sie einfach perfekt in den Juli.
Im Laufe der nächsten Wochen und Monate findet ihr auf Lixies tollem Blog jede Woche neue saisonale Rezepte von Gastbloggern - eins schöner und kreativer als das andere. Es lohnt sich also definitiv, mal bei ihr vorbei zu schauen!

Warum es hier übrigens momentan etwas ruhig ist? Ich sitze immer noch an meiner Hausarbeit - und das in den Ferien! - und habe gleichzeitig Besuch meiner besten Freundin aus Holland. Und wenn sie hier ist, dann ist das Leben außerhalb des Internets einfach hundert Mal wichtiger.
Trotzdem habe ich noch zwei tolle Posts in petto, auf die ihr euch freuen könnt! :)
Jetzt aber erstmal das Rezept für den veganen Kokos-Mango-Kuchen, der wirklich fabelhaft schmeckt: saftig, fruchtig, cremig und süß. Wie Lixie bei meinem Gastpost auf ihrem Blog so schön sagte: "Für mich das wohl leckerste Sommer-Pärchen, das es gibt - Mango und Kokos!"


Kokoskuchen
230 g weiche vegane Butter/Margerine
450 g Zucker
1 Dose Kokosmilch
2 TL Apfelessig
1 TL Vanilleextrakt
360 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron

Kokossahne
1 Dose Kokosmilch, über Nacht im Kühlschrank
2 EL Puderzucker

100 g Kokosraspeln
1 Mango

Zubereitung
• Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
• In einer großen Schüssel werden die Butter und der Zucker miteinander cremig gerührt.
• Anschließend werden auch die Kokosmilch, der Apfelessig und der Vanilleextrakt untergerührt.
• In eine zweiten Schüssel werden Mehl, Backpulver und Natron gesiebt.
• Nun werden die trockenen Zutaten zu den feuchten Zutaten gegeben und alles schnell vermischt.
• Der Teig wird nun in eine geölte und bemehlte Springform (oder zwei kleine) gegeben.
• Die Springform ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen damit Luftbläschen verschwinden können.
• Dann in den Ofen geben und für ca. 50-60 Minuten backen – zwischendurch gerne immer mal wieder checken, da die Backzeit variieren kann (die kleinen Springformen brauchen nur 30 Minuten).
• Für 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann mit einem Messer vom Rand lösen und auf einem Kuchengitter komplett kalt werden lassen.
• Für die Kokossahne die Dose Kokosmilch öffnen – Achtung, nicht schütteln. Nun den harten Part, der sich oben abgesetzt hat, in eine Schüssel geben. Den Puderzucker darüber sieben. Mit einem Schneebesen vermischen, bis die Kokoscreme fluffiger wird und der Puderzucker eingearbeitet wurde (nicht zu lange schlagen!).
• Auf den abgekühlten Kuchen streichen und mit Kokosraspeln bestreuen.
• Die Mango schneiden und dann kurz vor dem Servieren in Form einer Sonne auf dem Kuchen verteilen.
• Genießen! ♥

Wer jetzt Lust auf einen sommerlichen Mangokuchen bekommen hat, da sollte dieses Rezept ganz schnell nachbacken: Es ist total einfach und gar nicht mal so ungesund. ;) Natürlich kann auch viel mehr Mango auf dem Kuchen verteilt (je mehr Mango, desto besser) oder statt der Kokossahne einfach echt Sahne benutzt werden. Oder stellt euch den Kuchen mal mit Himbeeren vor! Lasst eurer Kreativität freien Lauf und habt viel Spaß beim Nachbacken. :)

Eure Selina ♥

PS: Kennt ihr Amorino? Das ist ein Eisladen, den es beispielsweise in Heidelberg, München und Berlin gibt und deren Eis in Blütenform in den Waffeln arrangiert wird. Gestern wurden ich und meine Freundinnen von Amorino selbst nach Heidelberg eingeladen - zusammen durften wir uns durch das Eissortiment probieren und Kaffee schlürfen und waren mehr als begeistert!


Donnerstag, 25. Juni 2015

Pfirsich-Mango-Joghurt-Eis mit Himbeeren

Heute habe ich endlich mal wieder ein Eis-Rezept für euch. Nachdem ich letzten Sommer unter anderem mein sagenhaft gutes Himbeer-Käsekuchen-Eis innerhalb von zwei Tagen verputzt hatte, wird dieses Eis auch nicht viel länger halten. Vor allem, wenn jetzt das gute Wetter zurück kommt. Heute war ich sehr fleissig, habe nicht nur das Eis fotografiert sondern auch meine Blumen auf dem Balkon umgetopft, damit sie noch mehr sprießen können, anschließend den Balkon gekehrt, den Sonnenschirm aus dem Keller geholt und 72 Mini-Schoko-Cupcakes für die Hochzeit meines Cousins gebacken. Jetzt warte ich nur noch darauf, mich hinaus setzen und ein leckeres Pfirsich-Mango-Eis schlecken zu können.
Eigentlich ist es fast so, als würdet ihr einen Obstsalat aus Mango, Pfirsich und Himbeeren mit Vanillejoghurt essen - viel mehr ist nämlich nicht drin - nur eben hundertmal besser weil in Eisform. Mjam. :)

Zutaten
für 8 Eis am Stiel

1 reife Mango
2 Pfirsiche
250 g Vanille-Joghurt (ich habe Soja-Joghurt von Alpro benutzt)
100 g Himbeeren

Zubereitung
• Das Fruchtfleisch der Mango sorgfältig vom Kern lösen und klein schneiden. In eine Schüssel geben.
• Die Pfirsiche schälen, vom Kern lösen und klein schneiden. Zur Mango geben.
• Mit einem Pürierstab oder in einem Zerkleinerer sehr fein pürieren.
• Sowohl das Püree als auch den Joghurt in zwei Gefrierbeutel oder Spritzbeutel geben. Eine kleine Ecke abschneiden - so fällt das Befüllen der Form leichter.
• Nun abwechselnd das Fruchtpüree und den Joghurt in die Form füllen, zwischen die Schichten stets eine Himbeere geben.
• Nun mit einem Schaschlikspieß oder etwas Ähnlichem die Schichten leicht vermischen.
• Die Stiele hinein stecken und über Nacht ins Gefrierfach stellen.
• Zum Lösen in heißes Wasser stellen, dann gleitet das Eis problemlos aus der Form.


Wie ihr seht geht das Eis total schnell und einfach. Wenn ihr schön reife Früchte benutzt, braucht ihr nicht einmal Zucker. Aber denkt daran: Gefroren ist das Püree immer ein bisschen weniger süß als nicht gefroren.
Falls ihr keine Eisform habt, könnt ihr auch ganz einfach leere, saubere Joghurt- oder Plastikbecher benutzen und auf die gleiche Weise vorgehen.
Egal wie - es lohnt sich definitiv! Schaut doch auch noch mal bei dem Himbeer-Käsekuchen-Eis vorbei (ich liebe es!) oder bei meinem etwas außergewöhnlichen Lavendel-Eis mit weißer Schokolade.

Macht's gut und habt ein schönes Wochenende!
Eure Selina ♥

Dienstag, 19. Mai 2015

Veganer Erdbeer-Trifle



Heute habe ich ein schnelles und einfaches Mini-Rezept für euch, das in null komma nix zusammen geschmissen ist. Sei es als Dessert für eine spontane Grillparty oder einfach mal so um den Feierabend zu versüßen. Natürlich könnt ihr auch die Früchte und Kekse beliebig ersetzen bzw. austauschen und trotzdem schmeckt das Dessert fabelhaft.
Vegan ist es deswegen, weil ich momentan keine Milch trinken und keinen Joghurt essen darf und daher greife ich seit Wochen auf Silch (Soja-Milch) und Soghurt (Soja-Joghurt) zurück. Mir fehlt absolut nichts, im Gegenteil: Soghurt und Sojasahne sind fettärmer und mein allmorgendlicher Kaba ist auch mit Silch genau so lecker.

Im Prinzip habe ich das Rezept total improvisiert. 
Für 6 Portionen brauchte ich ungefähr:

Zutaten
1 Schälchen Erdbeeren
250 ml Sojasahne
500 ml Vanille-Soja-Joghurt
ca. 12 Kekse (ich hatte Spekulatius)

Zubereitung
• Die Erdbeeren waschen und in Stückchen schneiden.
• Die Sojasahne steif schlagen und unter den Soghurt heben.
• Die Kekse in einer Tüte grob zerbröseln.
• Wie folgt in Gläser schichten: Keksbrösel, Creme, Erdbeeren, Keksbrösel, Creme und noch ein paar Erdbeeren und Minzblättchen zur Deko.

Ich liebe das Zusammenspiel der sahnigen Creme, den fruchtigsüßen Erdbeeren und den Keksbröseln - einfach perfekt!

Euch allen eine schöne Woche,

eure Selina ♥

Samstag, 20. Dezember 2014

Veganer Cookie-Pie mit Schokotröpfchen


Ich weiß, schon wieder ein veganer Kuchen! 
Aber das liegt daran, dass heute Abend endlich meine beste Freundin ankommt und wir dann unsere Wiedervereinigung und Weihnachtsferien mit einem veganen Cookie-Pie feiern wollen. Den Kuchen haben wir vor ungefähr zwei Jahren schon mal gebacken und waren sehr sehr skeptisch, was die Zutaten anging: Da sind nämlich Kichererbsen drin! Vor allem ich habe der ganzen Sache nicht getraut, aber da ich ein kleiner Naseweiß bin, habe ich mich von ihr überreden lassen. Naja und dann haben wir innerhalb eines Tages den Kuchen verputzt. Weil kein Mehl darin ist und brauner Zucker ja auch gesünder ist als raffinierter Zucker, haben wir uns dabei kein Stück schlecht gefühlt. Der Kuchen schmeckt in der Tat spektakulärer, als er auf den ersten Blick aussieht - so ziemlich genau wie ein weicher, saftiger Keksteig mit Schokostückchen, den man am liebsten sofort aus der Schüssel essen möchte. ♥

Das Motto heute lautet also: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
(Und: Wie bekomme ich ein absolut unweihnachtliches Rezept dazu, dezent weihnachtlich auszusehen? :D)



Veganer Cookie-Pie mit Schokolade
abgewandelt nach Chocolate Covered Katie
für eine kleine Springform

Zutaten
500 g Kichererbsen
70 g Haferflocken
220 g brauner Zucker
40 g Apfelmus
3 EL Sonnenblumenöl
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Natron
2 (gehäufte) TL Backpulver
1 Prise Salz
75 g Schokotropfen

Zubereitung
• In einem Mixer/Zerkleinerer/Food Processor alle Zutaten außer die Schokotropfen fein pürieren. Im Notfall tut es auch ein Pürierstab - Hauptsache die Masse ist danach sehr geschmeidig ohne große Stückchen.
• Die Schokotropfen unterheben.
• In eine kleine, gefettete Springform geben.
• Im auf 175 °C vorgeheizten Ofen für 40 Minuten backen.
• Erst in der Form etwas auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben.
• Mir persönlich schmeckt der Kuchen noch etwas lauwarm am besten. ♥




Ich wünsche euch nicht nur einen tollen 4. Advent, sondern auch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und das schönste Weihnachten! ♥Eure Selina ♥

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Vegane Mini Mandel Zimtschnecken Muffins


Trotz Klausurenphase und Lernstress habe ich mir ab und zu ein paar Stündchen freigenommen und nicht nur Vanillekipferl und Bethmännchen gebacken, sondern auch diese fabulösen Zimtschnecken-Muffins. Die dürfen für mich im Winter und um Weihnachten herum auf keinen Fall fehlen. Und wenn sie dann auch noch so gesund sind (statt einer Zimt-Butter-Füllung kommt nämlich Apfelmus in die Kleinen) dann kann ich noch viel weniger widerstehen.

Jetzt mal ganz ehrlich, mir schmecken die veganen Zimtschnecken viel viel besser als die Normalen! Dazu kommt natürlich noch, dass ich sie ganz ohne schlechtes Gewissen essen kann. Und dann gerne auch mal ein paar mehr, weil sie so klein und niedlich sind und ohne viel Aufsehen im Mund verschwinden. Meine beste Freundin, die ja vegan lebt, war fast ein bisschen böse auf mich, weil sie fast 500 km weit weg ist, der Ofen in ihrer WG arg zu wünschen übrig lässt und ich ihr höchstens noch zwei Zimtschnecken schicken könnte. Alle anderen sind nämlich schon weg. :)


Vegane Mini Mandel Zimtschnecken Muffins
ergibt 18 Stück

Zutaten
100 ml Mandelmilch (z.B. von Alpro*)
1 EL Zucker
1 EL Trockenhefe
150 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Zucker
2 TL Zimt
2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Vanilleextrakt

180 g Apfelmus
2 EL Zucker
2 TL Zimt

Puderzucker
Mandelmilch (z.B. von Alpro*)

Zubereitung
• Die Mandelmilch langsam erhitzen, sie darf weder zu kalt noch zu warm sein. Den Zucker einrühren und dann die Hefe darüber streuen. Für 5 Minuten zur Seite stellen.
• Währenddessen das Mehl mit Backpulver, Salz, Zucker und Zimt mischen.
• Öl und Vanilleextrakt zur Hefemilch geben und unterrühren.
• Die nassen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Holzlöffel vermischen.
• Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und gegebenenfalls noch mehr Mehl hinzugeben, bis der Teig nicht mehr übermäßig klebt.
• Eine Schüssel leicht einfetten, den Teig hinein geben und mit einem Küchenhandtuch bedecken. An einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen.
• In der Zwischenzeit das Apfelmus mit Zucker und Zimt vermischen.
• Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche erneut für ca. 5 Minuten durchkneten.
• Dann ausrollen. Mit dem Apfelmus bestreichen.
• In dünne Streifen schneiden, die nicht zu lang sein sollten. Zu kleinen Schneckchen rollen.
• In eine gefettete Mini-Muffin-Form (oder normale Muffinform) setzen und im auf 160 °C vorgeheizten Ofen für 15 Minuten backen.
• Abkühlen lassen und mit einem Guss aus Mandelmilch und Puderzucker verzieren.

Mit diesen Leckereien nehme ich übrigens an der Bloggerchallange "Green Christmas" von Alpro* teil, von denen ich im November ein Testpacket zugesendet bekommen habe - gesucht werden weihnachtliche Lieblings-Rezepte, die rein pflanzlich sein sollen.
Die Zimtschnecken sind so unglaublich fluffig und saftig, zimtig und süß und weihnachtlich ohne Ende. Ich lege sie euch allerwärmstens ans Herz. :)

Perfekt sind die Kleinen auch fürs langweilige Lernen. Zusammen mit Tee machen sie einfach alles besser und verscheuchen die Panik, wenn ich die Matrizen-Rechnungen vor mir sehe und keine Ahnung habe, was ich damit eigentlich anstellen soll.
In Anbetracht dessen mache ich mich nun lieber wieder ans Lernen.

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende und eine tolle Vorweihnachtszeit!

Eure Selina ♥ ♥ ♥

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Dienstag, 12. August 2014

Summerrolls mit Erdnussdip

Summerrolls sind ja in letzter Zeit - im wahrsten Sinne des Wortes - in aller Munde. Zumindest habe ich schon vielerorts davon gelesen und wollte sie schon Ewigkeiten mal ausprobieren. Andererseits dachte ich mir dann immer wieder: Wie soll man von ein bisschen Gemüse in so halb durchsichtigen Reispapierdingern satt werden? Und schmeckt das nicht irgendwie öde?
Trotz meinen Zweifeln haben wir - meine beste Freundin und ich - sie gestern schlussendlich ausprobiert, zusammen mit einem feinen Erdnussdip. Der ist leider ein bisschen uncremig geworden, scheinbar war mein Zerkleinerer nicht kräftig genug. Das Rezept das wir uns für den Dip rausgesucht hatten, verlangt nach ganzen Erdnüssen aber es gibt sehr viele Rezepte, die normale Erdnussbutter benutzen und dann wird es bestimmt auch cremiger, falls ihr das mehr mögt. Der Geschmack des Dips hat mich aber so richtig umgehauen, der war so so lecker!
Die Summerrolls haben uns auch positiv überrascht, sie sind mit der bunten Füllung mit allem möglichen Gemüse und vielen Kräutern nicht nur hübsch sondern auch wirklich lecker und abwechslungsreich. Wir haben uns dafür entschieden, noch ein bisschen Tofu hinein zu tun und waren so richtig schön satt und zufrieden. :)






Summerrolls

Zutaten
Reispapier aus dem Asialaden (16 Stück)
1/2 Gurke
2 Karotten
1 Avocado
1/4 Kopf Rotkohl
2 Frühlingszwiebeln
1 Block Natur- oder Räuchertofu
1 Hand voll Basilikum
1 Hand voll Petersilie
1 Hand voll Minze
etwas Salat

Zubereitung
• Das Gemüse waschen, putzen und in gleich große Streifen schneiden (siehe Bild).
• Das Reispapier einzeln für einige Sekunden (ca. 10-20) ins Wasser legen. Dann auf ein sauberes Küchenhandtuch legen. Wenn das Reispapier sehr biegsam und weich geworden ist, kann mit dem Belegen begonnen werden.
• Das Gemüse in der oberen Hälfte des Reispapiers stapeln. Hierbei kann vor allem bei den Kräutern variiert werden. Mir hat vor allem das Basilikum gut gefallen.
• Das Reispapier von unten hochklappen. Eine Seite einschlagen, dann schön fest rollen. Das Reispapier klebt von selbst.
(Falls es nicht fest genug gerollt ist, könnt ihr auch einfach noch ein bisschen Karotte oder Gurke hinein schieben, so haben wir es teilweise gemacht :))



Erdnussdip

Zutaten
170 g Erdnüsse
80 ml Wasser
80 ml Kokosmilch
2 Knoblauchzehen
3 TL Sojasoße
2 EL brauner Zucker
2 EL Limettensaft
1/2 TL Cayenne-Pfeffer

Zubereitung
• Alle Zutaten in einen Food Processor oder Zerkleinerer geben und loslegen.
• Bei Bedarf noch nachwürzen.

Sechzehn Stück waren selbst für Zwei ein bisschen zu viel und deswegen warten noch ein paar im Kühlschrank auf mich. Zum Glück! Nachdem ich diesen Post geschrieben und die Bilder bearbeitet habe, überkommt mich der Appetit nach den Summerrolls aufs Neue. Zum Glück sind sie so kalorienarm und gesund - dann kann ich meinen Gelüsten ganz ohne Reue nachgehen. :)

Habt eine schöne Woche,

Eure Selina ♥

Montag, 28. Juli 2014

Veganer Schwedischer Apfelkuchen


Immer wenn hier auf dem krümeligen Blog ein veganes Rezept auftaucht hat es einen bestimmten Grund: Meine beste Freundin ist im Lande.
Und diesmal sogar für fast einen ganzen Monat. ♥ Zur Feier ihrer Heimkehr haben wir gestern zusammen diesen veganen Schwedischen Apfelkuchen gebacken.
Inzwischen ist sie schon eine ganze Woche hier und wir haben die meiste Zeit in Mannheim in meiner halb-eingerichteten Wohnung bzw. vor allem auf dem Balkon verbracht. Dort habe ich nämlich sogar schon einen Grill (zwar noch keine Lampen installiert aber Hauptsache nen Grill, ne) und wir haben ihn gebührend eingeweiht! Es gab ganz viel Tofu-Spaß und Gemüse-Spieße und zum Nachtisch noch flambierte Bananen mit Schokostreuseln. Ein Festmahl sage ich euch.

Da meine beste Freundin und ich sowieso der Völlerei frönen sind wir ständig auf der Suche nach guten veganen Rezepten, die wir dann zusammen auf den Tisch zaubern. Essen ist für uns ein wahrer Genuss, den man angemessen zelebrieren muss. Und so macht es auch richtig viel Spaß (vor allem auf dem Balkon). :)
Diesmal ist unsere Wahl also auf diesen leckeren Schwedischen Apfelkuchen gefallen.
Er ist aus dem Backbuch "Vegan Backen - mit Liebe aber ohne Ei" von Nicole Just.
Das Buch an sich ist ganz okay, wirklich begeistert war ich nur von zwei Rezepten, in manchen braucht man Ei-Ersatz und diesen ganzen Kram, das mag ich ja gar nicht. Aber der Apfelkuchen ist wirklich gelungen, lecker und einfach. 


Zutaten
Boden
170 g Zucker
215 g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Vanillezucker
3 EL Sonnenblumenöl
200 ml kaltes Wasser
+ etwas vegane Margarine zum Einfetten

Füllung
6 Äpfel
1 Zitrone
1 TL Zimt
140 g Zucker
150 ml Wasser
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 TL Agartine (pflanzliches Geliermittel)


Optional
Kokosmilch, zu Kokossahne geschlagen
Schokoraspeln

Zubereitung
Boden
• Zucker, Mehl, Backpulver und Vanillezucker in einer Schüssel vermischen.
• Öl und Wasser hinzugeben und für ca. 2 Minuten cremig schlagen.
• Eine Form einfetten, den Ofen auf 200 °C vorheizen.
• Den Teig in die Form geben und für ca. 30 Minuten backen.
• Abkühlen lassen.
Füllung
• Die Äpfel schälen und raspeln.
• Die Zitrone waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Alles, zusammen mit dem Zimt, zu den Äpfeln geben.
• In einem Topf Zucker, Wasser, Vanillepuddingpulver und Agartine vermischen und unter rühren zum Kochen bringen.
• Nun die geraspelten Äpfel dazu geben und gut vermischen. Erneut für 1 Minute köcheln lassen.
Fertigstellung
• Den Boden entweder in einen Tortenring oder in die Backform geben. Darauf nun die Apfelmasse verteilen.
• Über Nacht kalt stellen und härter werden lassen.
Optional
• Jetzt die vegane Sahne oder Kokosmilch schlagen und in die Mitte des Kuchens geben. Von einem Block Schokolade mit einem Sparschäler Raspeln "schälen" oder fertige Schokostreusel verwenden.
• Genießen! ♥



Mir persönlich hat der Kuchen besser geschmeckt, wenn keine Schokolade dabei war, weil man so den leckeren, zimtigen Apfelgeschmack unverfälschter genießen kann. Aber andererseits bildet die Bitterschokolade ein angenehmes Gegengewicht zu der Süße des Kuchens, worauf meine beste Freundin total abfährt. Und auch die Kokossahne rundet das Ganze ab.

Der Kuchen und auch die Fotos sehen, wie ich gestehen muss, ziemlich herbstlich aus. Aber irgendwie gefällt mir das zu den ganzen Bienchen-und-Blümchen-Posts, die es hier auf dem Blog in der letzten Zeit gegeben hat. Ein bisschen Abwechslung muss sein - und vielleicht erinnert ihr euch im Herbst ja dann an dieses fabelhafte Rezept. :)

Alles Liebe und eine schöne Woche,

Eure Selina ♥