Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ich bin in Hamburg...

...und das seit nunmehr einem Monat.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist so viel passiert seit ich hier bin und die Zeit vergeht wie im Flug. Ein Drittel meines Praktikums beim Bauer Verlag liegt bereits hinter mir während ich selbst auf dem Bett in meinem WG-Zimmer liege und eine Cassis-Limo mit fancy Etikett trinke. Was sonst?





Für mich Land-Mädel das in einem mittelgroßen Städtchen wie Mannheim wohnt und studiert ist Hamburg eine ganz neue Welt. Es gibt so viel zu sehen, zu entdecken, zu tun - und vor allem zu essen. Seit ich hier bin gebe ich neunzig Prozent meines Geldes dafür aus, interessante, außergewöhnliche und vor allem fancy Dinge aus dem Edeka um die Ecke auszuprobieren, die es bei uns nicht gibt (und sie dann auf dem Balkon zu genießen) - und natürlich für's essen gehen.
Meine WG befindet sich in Sankt Georg in einer ganz wunderbaren Straße mit unzähligen Cafés und Lokalen, Indie-Läden und Boutiquen und ich werde auch in zwei Monaten nicht alles durchprobiert haben.

Links: Frühstück bei Café Koppel in Sankt Georg / Rechts: Der Hafen :)
Vegane Burger und Quiche bei "Fränzi" in Sankt Georg!
Der ganze letzte Monat wurde durch tolles Wetter dominiert, es war sonnig, der Himmel hatte ein richtig knalliges blau und der Wind war warm. Dann am Ballindamm entlang zu spazieren, einen entspannten Sonntag am Hafen ausklingen zu lassen, über das Reeperbahnfestival zu schlendern und mit Freundinnen vegane Burger an der Straße auszuprobieren - so habe ich mir das vorgestellt.

Das Reeperbahn-Festival! 

Links: Extrem gute Burger bei Dulf's in der Karolinenstraße / Rechts: Wieder mal am Hafen :) 
Beides: Bestes Frühstück bei der Nord Coast Coffee Roastery 

Links: Mein Arbeitsplatz / Rechts: Gourmet-Hot-Dogs in der Mittagspause kann man mal machen :)
Heute ist der erste Tag, an dem ich meine Heizung angemacht habe. Der Herbst ist da, die Bäume werden langsam bunt und draußen ist der Himmel zwar noch blau aber es ist klirrend kalt. Am Freitag ist meine fünfte Woche beim Verlag schon vorbei und dann liegen noch weitere sieben vor mir - es ist schon fast Halbzeit! Daher heißt es jetzt: So viel wie möglich von Hamburg mitnehmen und den sonnigen Herbst genießen.
Also, auf das kommende Wochenende! Ich habe viel vor. :)

Eure Selina 

Mittwoch, 17. August 2016

Matchamousse mit weißer Schokolade und Himbeeren

Das erste Mal als ich Matchatee probiert habe, habe ich ihn völlig falsch zubereitet. Zunächst einmal habe ich ihn mit kochendem Wasser überschüttet und dann mal kurz mit dem Löffel darin gerührt. Das war's dann auch schon. Kein Wunder, dass ich den Geschmack ziemlich gewöhnungsbedürftig fand. Irgendwann habe ich ihn dann mit nicht so heißen Wasser getestet und mit einem Schneebesen kräftig geschlagen, damit er so schaumig wird wie mit diesem speziellen Matchabesen. Da war er schon besser, trotzdem wurde ich mit ihm nie so richtig warm. Da lobe ich mir wieder mal meinen guten alten Kaba, der ist zwar nicht so gesund, macht aber genauso glücklich.

Aber wohin jetzt mit dem ganzen, sündhaft teuren Pülverchen? Wie so oft wenn ich mir nicht zu helfen weiß, habe ich es verbacken. Heraus kamen diese Matcha-Cupcakes mit weißer Schokolade. Denn weiße Schokolade und Matcha-Tee sind ein wunderbares Team - das merkt man auch an der schmackhaften Matchamousse, die ich euch heute vorstellen möchte. Sie besteht aus gerade mal drei Zutaten, ist tatsächlich in fünf Minuten zusammen gerührt und macht richtig was her. Wenn es mal etwas schneller gehen aber trotzdem irgendwie besonders sein soll: Hier habt ihr das richtige Rezept! 
Matchamousse mit weißer Schokolade und Himbeeren
aus "Matcha - die Krone des Grüntees in der Küche"

Zutaten
150 g weiße Schokolade
350 g Seidentofu
3 TL Matcha-Pulver
Himbeeren

Zubereitung
• Den Seidentofu aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur erreicht.
• Die weiße Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen, sodass sie jedoch noch flüssig ist.
• Zusammen mit dem Matcha-Pulver zum Seidentofu geben und am besten mit dem Pürierstab kurz durchpürieren, sodass ein cremiges Mousse entsteht.
• In Gläser füllen und mit Himbeeren garnieren, bis zum Verzehr ein paar Stunden kühl stellen.

Probiert's mal aus, auch wenn euch der Seidentofu eventuell etwas seltsam anmuten sollte - den schmeckt man wirklich gar nicht heraus. Die Mousse ist sahnig, cremig, schmilzt regelrecht auf der Zunge und ist zusammen mit den frischen Himbeeren eine wahre Gaumenfreude. Zum Glück habe ich noch ein/zwei Gläschen im Kühlschrank, davon genehmige ich mir jetzt eins.

Macht's gut,
Eure Selina ♥