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Sonntag, 15. Oktober 2017

Kürbis-Käsekuchen mit Zimtstreuseln // gluten- & zuckerfrei


Endlich ist meine Lieblingsjahreszeit wieder da und mit ihr kam eine unbändige Lust, zu backen. Während es mir im Sommer viel zu warm ist, um mich in die Küche zu stellen und ich mit Him- und Heidelbeeren meinen Süßes-Jieper stillte, inspirieren mich Kürbis, Maronen und Co. jetzt endlich wieder den Schneebesen zu schwingen und den Ofen anzuheizen.
Den Anfang macht heute dieser cremig-süße Kürbis-Käsekuchen mit knusprigen Zimtstreuseln. Der ist zwar nicht vegan, dafür allerdings glutenfrei und wer mag auch zuckerfrei.

Still war es hier auf dem Blog übrigens wegen diesen zwei Begriffen: glutenfrei und zuckerfrei. Nachdem ich schon mein Leben lang Probleme mit der Haut habe, wurde jetzt endlich (nach dem dröflten Hautarztbesuch) festgestellt, dass ich eine Form der Rosacea habe. Fast alle Ärzte schmetterten meine Frage danach, ob es auch an der Ernährung liegen könne ab. Irgendwann war es mir allerdings zu dumm: Ich fing an, selbst auszuprobieren was meiner Haut gut tat und was passierte, wenn ich bestimmte Lebensmittel aß. Entsprechend habe ich - wie auch schon im letzten Post erwähnt - meine Ernährung umgestellt und verzichte seit mehreren Monaten komplett auf raffinierten Zucker sowie Weißmehl. Seither hat sich meine Haut drastisch verbessert.


Doch wie vereinbart man so etwas mit einem Backblog? Auf dem sich alles um Zucker, Mehl und Butter dreht? Ich bin ganz ehrlich: Mir widerstrebte es zunächst sehr, mich mit all den anderen auf die "Healthy"-Schiene zu begeben, da dies teilweise schlichtweg zu einem Trend geworden zu sein scheint. Aber mir fehlte das Backen, das Bloggen, das Schreiben und das Fotos machen. Ich wollte den Blog wieder aktiv betreiben und ohne schlechtes Gewissen oder Reue leckeren Kuchen essen.
Nachdem ich also lange Zeit hin und her überlegt habe, habe ich endlich einen Entschluss gefasst: Dieser Blog liegt mir am Herzen und er spiegelt mich wieder, schon seit ich ihn begonnen habe. Wenn also die Person, die dahinter steht, sich verändert hat - dann muss es der Blog auch tun.


Was ich damit sagen möchte: Ich mache jetzt keinen auf "healthy" und "raw" und "vegan", sondern backe und poste das, was mir gefällt und vor allem das, was ich selbst auch essen kann! Ich folge damit keinem Trend, ich folge dem, was mein Körper mir sagt - was er essen möchte und was ihm nicht gut tut. Und daher gibt es hier nun das erste Rezept aus dieser neuen Richtung:
Kürbis-Käsekuchen mit Zimtstreuseln in gluten- und zuckerfrei!



Zutaten

Boden & Streusel:
200 g Mandeln, gemahlen
40 g Reismehl
50 g Xylith
50 g Haferflocken
1 TL Zimt
1 TL Vanille, gemahlen
50 g Butter, kalt

Käsekuchen:
450 g Frischkäse, doppelrahmstufe, zimmerwarm
100 g Xylith
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
140 g Kürbispüree*
1/2 TL Zimt

Zubereitung

1. Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
2. Für den Boden und die Streusel alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
3. Die kalte Butter in Stücke schneiden und mit den Fingern in die trockenen Zutaten einarbeiten. Kalt stellen.
4. Für den Käsekuchen den Frischkäse mit dem Xylith cremig rühren.
5. Die Eier einzeln hinzugeben, dazwischen stets gut verrühren. Den Vanilleextrakt ebenfalls einrühren.
6. Zuletzt das Kürbispüree und den Zimt untermischen.
7. Eine eckige (Brownie-)Form fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
8. Die Hälfte der Streuselmasse als Boden in der Form andrücken.
9. Die Käsemasse darauf geben und glatt streichen, darauf die andere Hälfte der Streuselmasse gleichmäßig verteilen.
10. Für 45-50 Minuten im heißen Ofen backen, anschließend vollständig erst bei Zimmertemperatur, dann im Kühlschrank auskühlen lassen.

*Kürbispüree könnt ihr ganz einfach selbst machen, indem ihr den Kürbis wascht, halbiert, entkernt und mit den geschnittenen Flächen nach unten auf ein Backblech legt - dann bei 175°C für 35-40 Minuten backen oder bis er weich ist!



Für alle die Käsekuchen lieben, ist dieser Kuchen genau richtig! Er ist wunderbar cremig und weich, zimtig und herbstlich und die knusprigen Streusel machen das Geschmackserlebnis komplett. Dadurch, dass Boden und Streusel aus dem selben Teig gemacht werden, ist der Kuchen dazu in null komma nichts angerührt - dann gilt es nur noch, sich zu gedulden, bis er abgekühlt ist. Ich jedenfalls bin einfach nur zufrieden und gönne mir nun noch ein Stückchen davon - ganz ohne Reue und schlechtes Gewissen!



Eure Selina (die einfach glücklich ist, dass sie endlich wieder bloggen kann!)

Macht's gut und habt eine schöne Zeit :)

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Zimtstern-Cheesecake mit Mohn und Kirschen

Für die Figur war mein Praktikum in Hamburg alles andere als gut. Die Versuchsküche für die Zeitschriften Lecker, die Lecker Bakery, Kochen und Genießen und all die anderen Food-Magazine war einfach nur den Flur runter. Ab und zu (ich geb's zu, ziemlich oft) bin ich dann in Richtung Küche getingelt, einfach um zu schauen, was heute wieder Leckeres gezaubert wurde. 
Denn genial am Praktikum war, dass die Angestellten alles essen durften, was in der Versuchsküche so fabriziert wurde. Oder auch weniger genial, wenn man an die drei Kilo denkt, die es sich in dieser Zeit auf meinen Hüften bequem gemacht haben.

Inspirierend war die Arbeit dort aber auf jeden Fall. Nicht nur, was meinen späteren Berufswunsch betrifft (auf jeeeden Fall etwas mit essen - aber das war ja eigentlich klar :)) sondern auch im Bezug auf mein durch drei Monate Blog-Abstinenz etwas eingestaubtes Kreativ-Oberstübchen. Als ich nämlich eines Tages an der Küche vorbei kam, sah ich dort ein Prachtstück wie dieses hier auf der Theke stehen. Zu meinem eigenen Pech hatte ich mir gerade am Tag vorher geschworen, etwas kürzer zu treten (die Hosen kniffen) und deswegen blieb ich tatsächlich stark. Aber jetzt? Jetzt ist Weihnachtszeit! Und so ein kleines Stück Cheesecake mit Mohn und Kirschen und Zimtsternboden hat noch niemandem geschadet.








Zutaten
für eine 26er oder zwei 18er Formen

350 g Zimtsterne
80 g Butter
600 g Doppelrahm-Frischkäse (Zimmertemperatur)
500 g Mascarpone (Zimmertemperatur)
80 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
20 g Mohn
1 großes Glas Sauerkirschen

Zubereitung
• Zwölf Zimtsterne zum dekorieren beiseite legen. Den Rest in der Küchenmaschine zerkleinern. Die Butter schmelzen und mit den Zimtsternkrümeln vermischen. Auf den Boden einer Springform verteilen und gut andrücken
• Mascarpone und Frischkäse mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt cremig rühren. Den Mohn hinzugeben.
• Die Kirschen aus dem Glas in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Dann gleichmäßig auf dem Zimtstern-Boden verteilen und glatt streichen.
• Zuletzt die Creme auf die Kirschen geben und den Kuchen über Nacht kühl stellen.
• Am nächsten Tag mit den übrigen Zimtsternen verzieren.



Zugegeben, man schafft von dem Kuchen nur ein kleines Stück (naja, ich hatte zwei), dafür schwebt man aber in dieser Zeit auf einer zimtig-süßen Wolke dahin. Am besten finde ich die Kirschen, die dem cremigen Cheesecake die perfekte fruchtige Note verleihen und mit dem nussigen Boden wunderbar harmonieren. Und als wäre der Kuchen nicht schon genial genug, ist er auch noch in weniger als einer halben Stunde fertig! Also besser geht es wirklich nicht und ich weiß schon genau, was es als Dessert an Weihnachten geben wird. Und ihr? Schon Pläne? :)

Genießt die Adventszeit und lasst es euch gut gehen,
Eure Selina 

Dienstag, 7. Juni 2016

No-Bake Erdbeer-Käsekuchen

Wenn es draußen warm ist, hat man bekannterweise eher weniger Lust, den Ofen anzuschmeißen und etwas zu backen. Außerdem will man so wenig Zeit wie möglich drinnen verbringen, sondern viel lieber die Sonne draußen aufsaugen, schwimmen gehen, grillen und dem Sommer genießen. Genau jetzt kommt dieser No-Bake Erdbeer-Käsekuchen ins Spiel. Denn der braucht nur einen Food-Processor, einen Kühlschrank und ein paar leckere Zutaten und geht wirklich sagenhaft schnell!
Leider hat der Kuchen sich nach ein paar Fotos halbwegs verabschiedet, denn es war einfach zu warm und er stand schon zu lange außerhalb des Kühlschranks herum. Wenn ihr ihn aber vor dem Anschneiden für eine halbe Stunde ins Gefrierfach stellt kann nichts passieren! Aus diesem Grund gibt es auch nur diese drei Fotos - danach habe ich den Kuchen einfach von der Etagere gelöffelt. :)

No-Bake Erdbeer-Käsekuchen

Zutaten
Für eine kleine, 22er Springform

330 g Butterkekse
225 g geschmolzene Butter
400 g Erdbeeren
75 g Zucker
355 ml Sahne
675 g Frischkäse

Zubereitung
• Die Kekse in einem Food-Prozessor klein mahlen, die geschmolzene Butter hinzugeben und vermischen. Den mit Backpapier belegten Boden der Springform damit auskleiden und festdrücken. In den Kühlschrank stellen.
• Die geputzten Erdbeeren zusammen mit dem Zucker im Food-Prozessor pürieren.
• Den Frischkäse abtropfen lassen und hinzugeben.
• Nun die Sahne hinzugeben und so lange pürieren, bis die Masse cremig und dick wird.
• Die Creme auf den bereits vorbereiteten Boden in der Springform geben und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
• Vorm Anschneiden für einige Zeit ins Gefrierfach stellen, danach mit frischen Erdbeeren verzieren.


Perfekt war der Käsekuchen auch, weil ich gerade mal wieder Klausurenphase und somit kaum Zeit habe. Irgendwie hab ich manchmal das Gefühl mein Leben besteht nur noch aus Klausurphasen :D Aber bald geht es für mich für ein Praktikum drei Monate lang nach Hamburg und die Uni wird in weite Ferne rücken. Darauf freue ich mich riesig!

Macht's gut und genießt die Sonne!
Eure Selina 

Donnerstag, 11. Februar 2016

Himbeer-Käsekuchen-Brownies

Der Valentinstag. Ich glaube dieses Wort habe ich auf diesem Blog noch nie in den Mund... ähm, in die Hand genommen. Normalerweise kann ich diesem kommerziellen Tag kaum etwas abgewinnen und finde, man sollte an jedem einzelnen Tag dem einen, besonderen Menschen zeigen, wie gerne wir ihn haben. Dafür braucht man doch nicht extra einen Tag! Aber andererseits ist es viel zu oft so, dass man im Alltagsstress, Alltagstrott und Alltagssumpf einfach vergisst, wie glücklich man sich schätzen kann, einen solchen Menschen an seiner Seite zu haben. Man vergisst, es demjenigen zu sagen und sich für all die lieben Kleinigkeiten zu bedanken, die er so tagtäglich tut. Und wenn es dann diesen einen Tag gibt, der einen daran erinnert, dann kann das doch auch nicht schaden, oder?

Rosen kaufen oder unendlich viel Geld für irgendwelche Geschenke ausgeben - das finde ich hingegen total unnötig. Dieser ganze Kommerz der mit der Liebe betrieben wird ödet mich ziemlich an. Viel schöner ist es doch, wenn man sich an diesem Tag uneingeschränkt Zeit füreinander nimmt, ihn gemeinsam verbringt, spazieren geht, danach etwas leckeres kocht und dann zum Nachtisch diese leckeren Himbeer-Käsekuchen-Brownies kredenzen kann. Denn das wirklich Wichtige sind nicht irgendwelche Blumensträuße sondern die Zeit, die wir miteinander haben, die so wertvoll ist und die man viel zu oft einfach so verschwendet. Daran sollte uns der Valentinstag erinnern: Zu schätzen, was wir haben und dies gemeinsam zu feiern.

Himbeer-Käsekuchen-Brownies
abgewandelt nach Cynthia Barcomi

Zutaten
Brownieteig
200 g Zartbitterschokolade
80 g Butter
120 g Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
100 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Natron

Käsekuchenteig
240 g Frischkäse
100 g Zucker
2 TL Zitronensaft
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
20 g Stärke

ca. 200 g Himbeeren, frisch oder gefroren

Zubereitung
• Alle Zutaten (bis auf die Himbeeren) sollten Raumtemperatur haben!
• Die Schokolade hacken und zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Den Zucker unterrühren. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
• Wenn die Schokoladenmischung abgekühlt ist, die Eier und den Vanilleextrakt hinein schlagen.
• Mehl, Salz und Natron in einer Schüssel mischen, dann in die Schokomasse rühren, bis gerade alles feucht ist - nicht zu lange rühren!
• Den Frischkäse zusammen mit dem Zucker in einer Schüssel cremig rühren.
• Das Ei, den Zitronensaft, den Vanilleextrakt, das Salz und die Stärke hinzugeben und vermischen.
• Eine eckige Form fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
• Die Brownie-Masse hineingeben und grob auf dem Boden verstreichen - es muss nicht perfekt sein, denn dann sehen die aufgeschnittenen Brownies meiner Meinung nach interessanter aus.
• Die Käsekuchen-Masse in die Form geben und verstreichen. Nun die Himbeeren auf der Masse verteilen.
• Im auf 180°C vorgeheizten Ofen für 35-37 Minuten backen.
• Die Ofentür öffnen und die Brownies darin für einige Zeit abkühlen lassen. Erst dann auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen und vor dem Servieren für einige Stunden in den Kühlschrank geben.

Wenn ein Käsekuchen einreißt, dann ärgert das immer sehr viele. Mir hingegen ist das ziemlich egal (außer, dass die Bilder mit einem intakten Käsekuchen schöner geworden wären, aber niemand ist perfekt :)), denn der Geschmack ist tausendmal wichtiger - und der überzeugt ohne Zweifel sofort! Wie kann etwas, das aus saftigen Brownies, cremigem Käsekuchen und fruchtigsüßen Himbeeren besteht, überhaupt schlecht sein? Das, finde ich, grenzt an Unmöglichkeit.
Ob ihr diese wahnsinnig leckeren Brownies noch heute, morgen, in drei Tagen oder in drei Wochen backt, ist euch überlassen. Denn dafür braucht es keinen Valentinstag - dem Menschen an eurer Seite könnt ihr jederzeit sagen und zeigen, dass ihr ihn liebt.


Habt ein schönes Wochenende und bis ganz bald,
Eure Selina 

Samstag, 10. Januar 2015

Karamell Käsekuchen Tarte


Es ist gefühlte Ewigkeiten her, dass ich das letzte Mal einen Post geschrieben habe und dementsprechend fällt es mir irgendwie schwer, loszulegen. Soll ich euch von meinem Silvester erzählen, das ich mit meinen liebsten Menschen in Mannheim gefeiert habe? Um 12 waren wir dann am Wasserturm und tauchten am nächsten Tag im Mannheimer Morgen auf, als sechs verschwommene Gestalten, die die Zahl 2015 mit Sternspritzern in die Nacht malten. Oder soll ich euch vom Schneechaos und Latenight-Schlittenfahren erzählen, bei dem ich filmreif über den Schlitten hinweg in den Schnee segelte und es sich kurz anfühlte, als würde ich fliegen - und mich danach vor Lachen kaum mehr einkriegte? Oder von den Marzipan-Bratäpfeln, die es danach gab? 


Ich könnte euch auch davon erzählen, dass ich nach ein paar Wochen Heimaturlaub richtig froh war, wieder in Mannheim zu sein, in meiner stillen, vertrauen Wohnung und all meinen Backformen. Dass ich das Backen total vermisst habe und am selben Tag, an dem ich zurück nach Mannheim kam, sofort meine Tarteform ausgepackt und diese Käsekuchentarte fabriziert habe.
Daraufhin muss ich euch natürlich von dem übrig gebliebenen Karamell vorschwärmen, das ich löffelweise zusammen mit den Johannisbeeren gegessen habe. Eine Wahnsinns-Kombi sag ich euch!
Achja, meinen Skiurlaub, den ich morgen antrete, darf ich euch natürlich auch nicht verschweigen: Es geht für fünf Tage in den Bayrischen Wald in ein Wellnesshotel und ich hab' es - nachdem ich im vergangenen Jahr ein einziges Mal im Urlaub war (und zwar für eine Woche in Holland, haha) - dringend nötig. Jetzt hoffe ich nur inständig, dass genug Schnee liegt.


Ich bin zwar die Unsportlichkeit in Person aber ich liebe Skifahren. Ich habe weder Kondition noch Muskeln und habe gefühlt schon alles ausprobiert, weil ich mir immer dachte: Du musst nur die richtige Sportart für dich finden, denn eigentlich bist du gar kein Sportmuffel! Ganz bestimmt nicht!
Handball hab ich schon gespielt, ich war im Fitnessstudio angemeldet und bin nie hin, habe Yoga, Pilates, etwas das sich "Fit and Fun" nennt ausprobiert, Bauch Beine Po, war Joggen und sogar Walken. Habe sogar schon über Fechten und Ballett (schlechter Scherz) nachgedacht, es dann aber doch gelassen. Denn wenn ich ehrlich bin, bin ich einfach zu faul und ziehe Buch+Tee immer vor. 
Aber Ski fahren - das ist anders.
Egal ob die Sonne scheint oder es weiter schneit, es gibt nichts Schöneres, als den weißen Hang hinunter zu kurven, den Geruch nach Schnee und Winter in der Nase und weit und breit nur strahlende, beinahe unberührte Landschaft. Dann in der Gondel hinauf, zurücklehnen und die Aussicht genießen, die Vorfreude spüren - und wieder los.
Auch der Germknödel mit Butter und Mohn danach ist nicht zu verachten. :)

Dazu habe ich allerdings kein Rezept für euch, dafür aber die Karamell Käsekuchen Tarte! Der Boden besteht aus zerbröselten Karamell-Keksen: ich habe eine Kombination aus Biscoff Lotus  und Amarettini benutzt, ihr könnt aber auch einfach normale Butterkekse verwenden. Der Käsekuchenpart an sich ist saftig und cremig und die Karamellcreme obendrauf... naja, sagen wir mal so: ich war nah dran, mir einfach noch mal eine Portion zu kochen, auch wenn kein Kuchen mehr da war.

Zutaten
für eine längliche Tarteform

200 g Kekse
40 g Butter, geschmolzen
400 g Frischkäse
100 g saure Sahne
200 g Zucker
3 Eier
1/2 TL Zimt
2 TL Vanilleextrakt

für den Karamell
120 g Zucker
40 g Butter
100 g Creme Fraiche

Zubereitung Tarte
• Die Kekse sehr fein zerbröseln. Mit der geschmolzenen Butter verrühren und in eine Tarteform geben. So andrücken, dass ein Rand entsteht. Für 5 Minuten bei 160 °C backen.
• Frischkäse, saure Sahne, Zucker, Eier, Zimt und Vanilleextrakt gut vermischen.
• In die Tarteform gießen (ist sehr flüssig) und bei 160° C für 45 Minuten backen. Danach den Ofen ausschalten, die Ofentür einen Spalt weit öffnen und weitere 45 Minuten warten.
• Gut abkühlen lassen, währenddessen das Karamell zubereiten.

Zubereitung Karamell
• Zucker und Butter in einen Topf geben und schmelzen.
• Ständig rühren und aufpassen, dass nichts anbrennt, bis alles aufgelöst und von einem mitteldunklen Braun ist.
• Vom Herd nehmen und die Creme Fraiche einrühren. Achtung, es sprudelt und spritzt, geht also einen Schritt zurück.
• Gut verrühren, falls sich Klümpchen bilden, erneut langsam erhitzen. Dann gut abkühlen lassen.
• Auf den Kuchen träufeln oder einfach dick darauf streichen. :)

So, jetzt habe ich ja doch einiges geschrieben. Das kommt davon, wenn ich einfach drauf los tippe und mir gar nicht so viele Gedanken mache. Einfach unverfälscht und so.
Fahrt ihr denn auch so gerne Ski? Oder könnt ihr mir einen Sport empfehlen, den sogar Sportmuffel mögen? Ich glaube ich habe die Hoffnung noch immer nicht ganz aufgegeben. Vielleicht versuche ich, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, mal regelmäßig schwimmen zu gehen. Immerhin kommt dann der Frühling und da traut man sich wieder eher aus dem Haus. :)

Euch wünsche ich ein tolles Wochenende und hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet!
Eure Selina 

Montag, 3. November 2014

Käsekuchen mit Mohn


Eigentlich sollte man meinen, dass man es als "Foodblogger" nicht leicht hat, wenn es darum geht, den Lieblingskuchen zu bestimmen. Ich habe oft das Gefühl, dass die Rezeptewelt da draußen so wahnsinnig groß ist, dass man sie kaum fassen kann. Es gibt es unendlich viele gute Ideen, perfekte Kreationen und besondere Kombinationen. Und ich bin immer wieder begeistert von all dem, was sich all die Bäckerinnen und Bäcker so ausdenken.
Trotzdem - auch wenn ich es liebe zu experimentieren und Neues auszuprobieren - einem ganz bestimmten Kuchen werde ich immer treu bleiben. Und dafür muss er gar nicht aus der Masse heraus stechen, er muss gar nicht besonders hübsch oder farbenfroh und innovativ sein.
Ich mag ihn so wie er ist und immer war.
Den guten alten Käsekuchen.

Ja gut, ich habe ein bisschen geschummelt, indem ich in diesen Käsekuchen ein bisschen Mohn geschmuggelt habe. Er würde aber natürlich auch ohne schmecken - und in allen anderen möglichen und unmöglichen Varianten, die es da draußen gibt... Käsekuchen bleibt immer meine Nummer 1.
Dieses Rezept habe ich von einer Freundin und es liefert ernsthaft den fluffigsten Käsekuchen, den ich jemals gegessen habe. Man hat fast das Gefühl, Luft mit leckerstem Käsekuchen-Geschmack zu essen. Oh ja, er zergeht regelrecht auf der Zunge.
Und damit ihr auch in den Genuss kommt, hier nun natürlich das Rezept. :)


Zutaten
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g Butter
175 g Zucker
3 Eier
400 g Magerquark
150 g Schmand
3 EL Speisestärke
Schale und Saft von 1 Zitrone
1 Packung Mohnfix o.ä. (ich habe nur 160g gebraucht)

Zubereitung
• Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
• Butter, 75 g Zucker und 1 Ei hinzugeben. Erst mit dem Knethaken und dann mit den Händen gründlich verkneten.
• Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Rest einfetten.
• Den Teig in die Form geben und andrücken, sodass ein Boden und ein Rand entstehen. Damit der Teig nicht so an den Fingern klebt, einfach ein Stück Frischhaltefolie darauf legen!
• Die 2 Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker langsam hinzu geben.
• Zu den Eigelben den Quark, den Schmand und die Speisestärke, sowie 1 TL Zitronenabrieb und 3 TL Zitronensaft geben und gut verrühren.
• Das Eiweiß mit einem Teigschaber unterheben.
• Nun das Mohnfix auf dem Teigboden verteilen. Zuletzt die Quarkcreme darauf geben.
• Im auf 180 °C (Umluft) vorgeheizten Ofen für 45 Minuten backen.
• Für 10 Minuten abkühlen lassen, dann mit einem Messer von der Form lösen und völlig abkühlen lassen.
• Genießen! 

Jetzt gönne ich mir noch ein Stückchen Käsekuchen als Nachtisch und freue mich schon auf morgen - da schmeckt er nämlich noch mal ein bisschen besser als so ganz frisch. Und das Beste ist: Ich hab ihn ganz für mich alleine. :)

Macht's gut und bis ganz bald,
Eure Selina 

Mittwoch, 18. Juni 2014

Himbeer Limetten Käsekuchen Eis am Stiel

Heute auf der Speisekarte: Eis. Und was für eins! Es erinnert mich an Sommerurlaub, an ins-Meer-springen und so lange drin bleiben, bis die Finger schrumpelig und die Haare von einer Salzkruste überzogen sind. An am Strand liegen und Wassermelone mampfen, bis einem der Saft vom Kinn tropft. An zehn Bücher im Koffer, die man alle ausliest, bevor der Urlaub vorbei ist.
Jetzt muss ich mal kurz heulen: Dieses Jahr kein Strandurlaub für mich. Dabei fühle ich mich, wenn ich dieses Eis esse, schon fast als wäre ich dort.
Aber wisst ihr, alle Orte, die mich reizen haben einen deutlichen Nachteil in petto: Fliegen, Flugzeuge und der ganze Spaß. Nur dass mir das ganz und gar keinen Spaß macht, im Gegenteil. Wenn ich nur daran denke, mich in so eine Sardinenbüchse sperren zu lassen... und auch mein jeweiliger Reisebegleiter tut mir leid, der wird nämlich nach dem Flug seine Hand nicht mehr spüren. Das will ich eigentlich niemandem antun.


Also begnüge ich mich halt damit, mich ein bisschen zum Meer, Strand, Wind und Sonne zu träumen. Mit dem Himbeer-Käsekuchen-Eis gelingt mir das sogar überraschend gut. :)
Ach ja, hat jemand von euch schon gemerkt, dass das Eis sich auch im neuen Header wieder findet? Ich vermute es (wie findet ihr ihn?) und ich bin ganz schön verliebt in die Farben - die sind so verdammt sommerlich dass mich schon wieder Fernweh überkommt... aber lassen wir das nun und ich erlöse euch endlich: Ihr bekommt jetzt nämlich das Rezept von mir.

Zutaten:
für 6 Stück

1 Packung gefrorene Himbeeren
Etwas Zucker, falls die Himbeeren nicht süß genug sind
170 g Frischkäse
4 EL Milch
Abgeriebene Schale einer Limette
2 EL Limettensaft
60 g Puderzucker

Zubereitung:
• Die Himbeeren in einem kleinen Topf erhitzen und für 10 Minuten köcheln lassen. Etwas Zucker hinzu geben, falls die Himbeeren sehr sauer sind. 
• Die Himbeeren durch ein feines Sieb streichen und das Fruchtpüree auffangen. Kalt stellen und kalt werden lassen.
• Den Frischkäse mit der Milch, der Limettenschale, dem Limettensaft und dem Puderzucker cremig rühren.
• Nun die beiden Komponenten abwechselnd in eine Form für Eis am Steil füllen und anschließend mit einem Schaschlikspieß oder etwas Ähnlichem ein wenig vermischen.
Anmerkung: Ihr könnt ganz einfach auch Plastik- oder saubere Joghurtbecher verwenden.
• Die Stiele hinein stecken und über Nacht ins Gefrierfach stellen.
• Zum Lösen in heißes Wasser stellen, dann gleitet das Eis problemlos aus der Form. :)




Ich hatte heute schon zwei Stück von diesem Eis am Stiel und könnte mir direkt noch ein Drittes genehmigen. Ganz ehrlich, die süßlich-sauren Himbeeren und der cremige, limettige Käsekuchen-Part, ergänzen einander so gut wie Wolle Joop und seine Sonnenbrillen.
Nein aber mal ehrlich: So ein gutes Eis hab ich selten gegessen. Und wie immer muss ich betonen, dass es echt einfach geht. Ist wirklich so. Und man braucht nicht mal eine Eismaschine oder eine spezielle Form, um gleich am nächsten Morgen sein Frühstück durch ein Eis ersetzen zu können - also ran an den Sp... ans Eis!

Bis ganz bald,
Eure Selina 

Sonntag, 15. Dezember 2013

No-Bake Nullkommanix Zimtstern-Käsekuchen

Dieses Rezept ist Teil der Aktion "Blogger-Adventskalender" von Frl. Weiss und Clara OnLine und ich bin wahnsinnig glücklich, ein Teil davon sein zu dürfen - hier seht ihr heute Türchen 15! :)
Letzte Woche habe ich ja ein wunderbares Rezept für vegane Zimtsterne gepostet - heute setz ich dem ganzen noch ein Sahnehäubchen obendrauf!
Wie ihr ja schon am Titel seht ist es ein in nullkommanix zusammengerührtes Rezept für ein Weihnachtsdessert. Schnell, einfach und sagenhaft lecker!
Vielleicht sucht ihr ja noch eins? Ich jedenfalls hätte am liebsten das ganze Glas ausgeschleckt - leider wollte ja auch mein Freund noch etwas haben und das zweite Glas war für meine Mama. Die sollte nämlich probieren und dann entscheiden, ob das Dessert Weihnachtsabend-tauglich ist.
Und das ist es definitiv.
Jetzt freue ich mich noch mehr auf Weihnachten! :)

Ihr könnt natürlich jederzeit einfach gekaufte Zimtsterne benutzen, so habe ich es auch gemacht. Vegan ist das Dessert ja sowieso nicht, wieso also die kostbaren veganen Zimtsterne benutzen? :D
Deswegen einfach schnell zum nächsten Laden rennen, eine Packung Zimsterne, einen Becher Sahne, Mascarpone, gesüßte Kondensmilch (von Milchmädchen) und Frischkäse kaufen, das Ganze zusammenrühren und fertig. Ich will nicht sagen, dass das Dessert wenig Kalorien hat - aber hey, das hier ist ein Backblog! :D
Außerdem, wie sagt Nadine von Dreierlei Liebelei immer so schön: 
Adventskalorien zählen nicht!


Zutaten:
für 4 Portionen

1 Packung Zimtsterne (gibt's momentan in jedem Supermarkt)
170 g Frischkäse
110 g Mascarpone
1 TL Vanilleextrakt
ca. 1/2 Dose gesüßte Kondensmilch (am besten fangt ihr klein an, damit es nicht zu süß wird)
Sahne für's Topping

Zubereitung:
• Die Zimtsterne zerbröseln, das geht am besten per Hand.
• Frischkäse und Mascarpone in eine Schüssel geben und cremig rühren.
• Vanilleextrakt und gesüßte Kondensmilch hinzugeben und ebenfalls gut verrühren.
• Jetzt abwechselnd in Gläser die Zimtsternkrümel und die Käsekuchen-Masse geben.
• Die Sahne steif schlagen und mit einer Sterntülle aufspritzen. Ein bisschen Zimtpulver darüber verteilen.
• Vor dem Servieren für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.
• Genießen!


Jetzt widme ich mich aber wieder dem lernen! Am Freitag ist es endlich vorbei und ich kann entspannt in die Semester- und Weihnachtsferien starten. :)
Euch allen noch eine schöne Zeit!

Eure Selina

Samstag, 10. August 2013

Oreo-Käsekuchen mit Erdbeer-Spiegel



Die aktuelle Lecker Bakery fliegt noch immer in meiner Wohnung herum, mit diversen Knicken drin bei Rezepten, die nach mir schreien (oder nach denen ich schreie, je nach dem wie man es sehen will). Als dann mein Freund die Zeitschrift vor kurzem in die Hand nahm und sie durchblätterte, blieb sein Blick laaaange Zeit an der New-York-Cheesecake von "Der Muss Haben Sieben Sachen" in der "Was backt ihr so, Männer?"-Sektion hängen. Ob er nun schockiert davon war, dass auch Männer backen können oder ob ihm der Kuchen so gut gefiel, sei mal dahin gestellt. Jedenfalls zählen Käsekuchen auch zu meinen Lieblingskuchen (seit meiner Geburt - zumindest ungefähr - ist mein Geburtstagskuchen jedes Mal ein schlichter Käsekuchen nach Mama's Rezept) und deswegen war schnell entschieden: der wird gebacken!
Und wie es bei mir eben so ist, wurden von uns einige Veränderungen vorgenommen, sodass er jetzt alle Dinge vereint, nach der meine Seele und die meines Freundes verlangt: Oreos, Käsekuchen und Erdbeeren!


Ich finde den Käsekuchen an sich schon wirklich extreeeem (verzeiht mir) geil! Der ist irgendwie so fluffig und cremig zugleich - einfach so, wie es sein muss! Dazu dann die (seien wir mal ehrlich) besten Kekse der Welt (und das von mir, der Keks-Hasserin) und die fruchtigsüßen Erdbeeren als Püree obendrauf. (Irgendwie habe ich es heute mit Klammern, keine Ahnung was mit mir los ist.)

Zutaten:

Für den Boden:
20 Oreo-Kekse ohne Creme
55 g Butter

Für den Käsekuchen:
1 Päckchen Vanillezucker
125 g Zucker
3 Eier
250 g Magerquark
600 g Doppelrahmfrischkäse
(Wer mag kann die Creme aus den Oreos zum Schluss noch untermischen)

Für den Erdbeer-Spiegel:
300 g Erdbeeren
1 EL Speisestärke
2 EL kaltes Wasser

Zubereitung:

• Die Oreo-Kekse teilen, die Creme entfernen und dann fein zerkrümeln, am besten in einer Gefriertüte o.ä.
• Die Butter schmelzen und mit den Krümeln vermischen.
• Eine Springform fetten und die Krümelmasse hineingeben, auf dem Boden gut andrücken. Zur Seite stellen.
• Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
• Quark und Frischkäse hinzugeben und unterrühren. An dieser Stelle auch gerne die Creme aus den Oreos hinzugeben.
• Die Käsecreme auf den Boden geben.
• Bei 145 °C Umluft für 40 Minuten backen.
• Aus dem Ofen nehmen und sofort die Ränder mit einem Messer vom Rand lösen, sonst reißt der Kuchen ein. Gut abkühlen lassen!
• Für den Erdbeerspiegel die Erdbeeren pürieren und durch ein Sieb in einen Topf geben. Aufkochen lassen.
• Wasser mit der Stärke mischen und in das Püree rühren, ca. eine Minute unter rühren köcheln lassen.
• Leicht abkühlen lassen und dann auf den Kuchen geben. Gleichmäßig verstreichen und nochmals zwei Stunden stehen lassen.
• Gekühlt genießen! :)

Ja ja, so ist das. :) Und einfach geht er auch noch. :)

Habt ein schönes Wochenende und... backt diesen Kuchen! :D

Eure Selina



Sonntag, 7. Juli 2013

Käsekuchen-Tartelettes mit Sommerfrüchten



Hallo ihr Lieben,
Ja, ihr seht richtig: Ein Post! Erst gefühlte Ewigkeiten Nichts, kein Lebenszeichen, absolute Abstinenz, Treulosigkeit, die einer Tomate Konkurrenz machen könnte - und dann plötzlich gleich zwei Posts hintereinander!
Gestern haben wir mit der Familie in unserem Garten gegessen und gegrillt und wie das eben so ist: Wenn's ums Dessert geht, wird Selina eingespannt. Aber da hab ich ja nichts dagegen, im Gegenteil. Kurz mal das Internet durchforstet und auf einem meiner Lieblingsblogs gleich fündig geworden. Nachdem ich dann erstmal ein paar Minuten mit offenem Mund auf meinen Bildschirm gestarrt habe und Wahnvorstellungen, die mit mir und Käsekuchen-Tartelettes mit Beeren zu tun hatten, durchlebte, speicherte ich das Rezept fix ab und dann ging's auch schon los.

Eine Sache ist bei mir schon fast zwanghaft: Ich KANN kein Rezept 1 zu 1 übernehmen. Das geht einfach nicht. Meine kreative Ader (und sei sie auch noch so klein :D) lässt das einfach nicht zu. Manchmal fehlt meiner Meinung nach einfach hier und da ein kleines Extra, zum Beispiel eine Prise Zimt oder ein bisschen Zitronenabrieb, um das Endergebnis in meinen Augen perfekt zu machen. So auch hier. :)
Ach ja, bevor ich es vergesse: Ganz besonders toll finde ich hier, dass es sozusagen 50%-No-Bake-Tartelettes sind - den Boden muss man nur kurz in den Ofen schieben und die Käsekuchen-Füllung wird innerhalb von 2 Minuten zusammengerührt und in die Tartelettes gefüllt. Also alles in null komma nix fertig - und dann heißt es nur noch: genießen! 



Zutaten:
für 6 Tartelettes

Boden
85 g Butter
60 g Puderzucker
Prise Salz
1 TL Vanille-Zucker
1 großes Ei
250 g Mehl

No-Bake Käsekuchen-Füllung
250 ml Sahne
230 g Frischkäse
75 g Zucker
2 TL Vanille-Zucker (am besten mit echter Vanille)
1 TL Abrieb einer Zitrone
Erdbeeren
Himbeeren

Zubereitung:

• Die Butter cremig rühren. Den Puderzucker hinzugeben.
• Salz, Vanille-Zucker und Ei unterheben.
• Zuletzt Mehl einrühren. So lange rühren lassen, bis der Teig zusammen kommt und eine Kugel formt.
• In sechs Teile teilen und gleichmäßig in die Tartelette-Förmchen drücken.
• Für mindestens 30 Minuten kalt stellen.
• Anschließend bei 180 °C für 13-15 Minuten backen.
• Abkühlen lassen.
• Die Creme herstellen: Dafür die Sahne steif schlagen.
• Dann den Frischkäse mit Zucker, Vanille-Zucker und Zitronenschale cremig rühren.
• Sahne unterheben.
• Auf die abgekühlten Böden verteilen und großzügig mit frischen Erd- und Himbeeren belegen. Oder Heidelbeeren. Oder allem, was euch einfällt.

Sehen die nicht unglaublich köstlich aus? Hach, ich liebe ja so einfache und schnelle Rezepte, die dann so sagenhaft schmecken. Mit Beeren schmeckt aber ja sowieso alles.
Ach ja eine frohe Kunde habe ich auch noch: Ich hab nen Job! Die letzten Wochen habe ich ein paar Bewerbungen abgeschickt, in der Hoffnung, dass ich, bis das Studium anfängt, nicht nur in meiner Wohnung herumsitze, sondern auch ein bisschen was tun kann. Freitag hatte ich dann Probearbeiten in der Depot-Filiale in Mannheim und: ich wurde genommen! :D Jetzt bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen, wie das dort so wird. :) Aufstehen um 10 Uhr ist dann halt leider nicht mehr. Aber das wird mir vielleicht auch mal ganz gut tun. ;D


Jetzt würde mich noch etwas sehr interessieren: Was gibt es bei euren Grillfesten denn so zum Nachtisch? Ich bin immer auf der Suche nach Inspiration, denn das Grillen gestern war sicher nicht das letzte Mal. :)

Habt einen schönen Sonntag und eine sonnige Woche!