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Freitag, 6. Februar 2015

Oreo-Donuts


Mein Hirn ist ziemlich leer genudelt, genau wie die Kameraakkus letzte Woche. Gut ist bei denen aber, dass ich sie einfach schnell ins Ladegerät stecken kann und dann steht einer gepflegten Fotoorgie nichts mehr im Wege. Die Masse da in meinem Kopf ist leider nicht so pflegeleicht.
Die denkt auch nachts um 2, wenn sie eigentlich schlafen und träumen sollte, über Einhörner nach.
Ja, Einhörner. Zugegeben, es gibt nervigere Themen von denen man wach gehalten wird. Aber sich ständig zu fragen, was Einhörner im Mittelalter so symbolisiert haben und was die verdammt noch mal mit Jungfrauen zu schaffen hatten, ist irgendwie nervig. Ihr werdet es vielleicht erraten: Genau das ist das Thema meiner Hausarbeit für mein Pro Seminar in Mittelhochdeutsch.
Eigentlich macht es mir auch Spaß aber so langsam kommt es mir dann doch buchstäblich zu allen Ohren raus.
Und der Muskelkater von den 11 Büchern über Einhörner, die ich vor ein Paar Tagen bei der Bibliothek ausgeliehen und bei strömendem Regen durch Mannheim tragen musste, ist immer noch nicht ganz weg.


Die sieben Stunden, die ich vorgestern in der Bib verbrachte, wurden mir dann nicht mal mit diesen, saftig-schokoladigen Oreo-Donuts versüßt: Essen ist dort nämlich strengstens verboten. Immerhin warteten die Schnuckelchen dann zuhause auf mich und trösteten mich erfolgreich. Die Taktik ist nur zu empfehlen: Wenn ihr denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Donut her. Und wenn es kein Donut ist, dann gönnt euch trotzdem ab und zu mal was Gutes, damit ihr durchhaltet. So mache ich das, auch wenn dann meine Hosen ein bisschen kneifen. Denn was muss, das muss.
Und euch muss ich jetzt dringend das Rezept geben.


Zutaten
für ca. 10 Donuts

1 Donutblech

85 g Mehl
38 g Kakaopulver
75 g Zucker
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
80 ml Milch
60 ml Öl
1 Ei
2 TL heller Essig
1/2 TL Vanilleextrakt

30 g Frischkäse
180 g Puderzucker
Einige Löffel Milch
Mark von 1 Vanilleschote

ca. 6 Oreos, zerbröselt

Zubereitung
• Mehl, Kakaopulver, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in eine große Schüssel sieben.
• In einer separaten Schüssel Milch, Öl, das Ei, Essig und Vanille vermischen.
• Die feuchten Zutaten zu den Trockenen geben und vermischen.
• Vier der zerbröselte Oreos unterheben.
• Eine Donutform fetten, den Teig ca. 3/4 hoch in die Formen gießen.
• Bei 175 °C für ca. 10 Minuten backen. Dann, vor dem Stürzen, weitere 10 Minuten abkühlen lassen.
• Vollständig abkühlen lassen, währenddessen den Guss zubereiten:
• Hierfür den weichen Frischkäse mit dem Puderzucker vermischen. Nach und nach immer 1 EL der Milch hinzugeben - bis eine schön Zähe Masse entsteht, die weder zu fest noch zu flüssig ist und auf den Donuts haften bleiben kann. Zuletzt das Mark der Vanilleschote unterrühren.
• Nun die Donuts hinein tunken oder mit dem Guss bestreichen, je nach dem wie ihr es lieber mögt.
• Mit den restlichen zerbröselten Oreos bestreuen.
• Genießen! 

Die Einhörner seien mit euch!

Eure Selina 

Montag, 17. November 2014

Oreo-Pralinen im weißen Kleidchen


Sie geht schon wieder los, die Lernerei. In genau einem Monat ist das Semester auch schon wieder vorbei - es ging so verdammt schnell! Umso verrückter ist es, wenn ich daran denke, dass meine Freunde in Heidelberg gerade mal seit ein paar wenigen Wochen Uni haben.
Wenn dann die Klausuren rum sind, ist auch Weihnachten gar nicht mehr weit und ich versuche dieses Jahr mal ein bisschen früher zu planen, noch bevor der Lernstress so richtig los geht. Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich absolut talentfrei bin wenn es darum geht, tolle Geschenke auszusuchen. Unter der Zeit habe ich immer mal wieder ganz gute Ideen, was ich meinen Lieben schenken könnte, aber pünktlich zu Weihnachten oder zum Geburtstag ist mein Hirn komplett leer. Vielleicht sollte ich wirklich mal anfangen, ein Geschenk-Notizbuch zu führen.
Aber wisst ihr, was eigentlich immer geht?
Richtig: backen. Oder Pralinen machen.
Am besten diese Oreo-Pralinen die nicht nur einfach und schnell zu machen sind sondern auch hammermäßig schmecken! Denn wenn ich mal den alten Spruch benutzen darf: Liebe geht durch den Magen. Und bringt einem sehr viel mehr als ein paar Socken.


Zutaten
für ca. 22 Stück
(Rezept von hier)

12 Oreo-Kekse
60 g Frischkäse
150 g weiße Schokolade

Zubereitung
• Die Oreos in einer Gefriertüte mit dem Nudelholz klein "schlagen".
• Dann zusammen mit dem Frischkäse in einen Zerkleinerer oder Mixer geben und alles zu einer geschmeidigen Creme verarbeiten (es ist allerdings auch nicht schlimm, wenn noch einige größere Stücke vorhanden sind).
• Für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
• Dann kleine Kügeln formen. Diese für kurze Zeit in das Gefrierfach stellen.
• Die Schokolade schmelzen.
• Die Kugeln eintauchen, kurz abtropfen lassen und dann auf eine mit Backpapier belegte Oberfläche oder ein Pralinengitter legen. Fest werden lassen.
• Die Pralinen luftdicht im Kühlschrank lagern, dann halten sie sich für 1-2 Wochen - aber so lange überleben werden sie vermutlich eher nicht. :)

Die wunderhübsche Etagere habe ich von Lilli Etageren zu Verfügung gestellt bekommen. Das ist der neue, tolle Onlineshop der lieben Stefanie, in dem seit Neustem jede Woche eines meiner Rezepte vorgestellt wird. Falls ihr ebenso einfallslos seid wie ich, was die Weihnachtsgeschenke angeht, schaut auf jeden Fall mal bei ihr vorbei - oder auch einfach so. :)

Macht's gut und bis bald,
Eure Selina 

Samstag, 10. August 2013

Oreo-Käsekuchen mit Erdbeer-Spiegel



Die aktuelle Lecker Bakery fliegt noch immer in meiner Wohnung herum, mit diversen Knicken drin bei Rezepten, die nach mir schreien (oder nach denen ich schreie, je nach dem wie man es sehen will). Als dann mein Freund die Zeitschrift vor kurzem in die Hand nahm und sie durchblätterte, blieb sein Blick laaaange Zeit an der New-York-Cheesecake von "Der Muss Haben Sieben Sachen" in der "Was backt ihr so, Männer?"-Sektion hängen. Ob er nun schockiert davon war, dass auch Männer backen können oder ob ihm der Kuchen so gut gefiel, sei mal dahin gestellt. Jedenfalls zählen Käsekuchen auch zu meinen Lieblingskuchen (seit meiner Geburt - zumindest ungefähr - ist mein Geburtstagskuchen jedes Mal ein schlichter Käsekuchen nach Mama's Rezept) und deswegen war schnell entschieden: der wird gebacken!
Und wie es bei mir eben so ist, wurden von uns einige Veränderungen vorgenommen, sodass er jetzt alle Dinge vereint, nach der meine Seele und die meines Freundes verlangt: Oreos, Käsekuchen und Erdbeeren!


Ich finde den Käsekuchen an sich schon wirklich extreeeem (verzeiht mir) geil! Der ist irgendwie so fluffig und cremig zugleich - einfach so, wie es sein muss! Dazu dann die (seien wir mal ehrlich) besten Kekse der Welt (und das von mir, der Keks-Hasserin) und die fruchtigsüßen Erdbeeren als Püree obendrauf. (Irgendwie habe ich es heute mit Klammern, keine Ahnung was mit mir los ist.)

Zutaten:

Für den Boden:
20 Oreo-Kekse ohne Creme
55 g Butter

Für den Käsekuchen:
1 Päckchen Vanillezucker
125 g Zucker
3 Eier
250 g Magerquark
600 g Doppelrahmfrischkäse
(Wer mag kann die Creme aus den Oreos zum Schluss noch untermischen)

Für den Erdbeer-Spiegel:
300 g Erdbeeren
1 EL Speisestärke
2 EL kaltes Wasser

Zubereitung:

• Die Oreo-Kekse teilen, die Creme entfernen und dann fein zerkrümeln, am besten in einer Gefriertüte o.ä.
• Die Butter schmelzen und mit den Krümeln vermischen.
• Eine Springform fetten und die Krümelmasse hineingeben, auf dem Boden gut andrücken. Zur Seite stellen.
• Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
• Quark und Frischkäse hinzugeben und unterrühren. An dieser Stelle auch gerne die Creme aus den Oreos hinzugeben.
• Die Käsecreme auf den Boden geben.
• Bei 145 °C Umluft für 40 Minuten backen.
• Aus dem Ofen nehmen und sofort die Ränder mit einem Messer vom Rand lösen, sonst reißt der Kuchen ein. Gut abkühlen lassen!
• Für den Erdbeerspiegel die Erdbeeren pürieren und durch ein Sieb in einen Topf geben. Aufkochen lassen.
• Wasser mit der Stärke mischen und in das Püree rühren, ca. eine Minute unter rühren köcheln lassen.
• Leicht abkühlen lassen und dann auf den Kuchen geben. Gleichmäßig verstreichen und nochmals zwei Stunden stehen lassen.
• Gekühlt genießen! :)

Ja ja, so ist das. :) Und einfach geht er auch noch. :)

Habt ein schönes Wochenende und... backt diesen Kuchen! :D

Eure Selina