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Samstag, 4. November 2017

Maronenmuffins mit Schokoguss // gluten- & zuckerfrei


Letzte Woche bin ich ganz aufgegangen in meiner Liebeserklärung an das Herzstück des Herbstes: dem Kürbis. Doch dieser ist nicht mein alleiniger Liebling, sondern bekommt auch dieses Jahr wieder kräftige Konkurrenz von der Marone. Nach einer kleinen Recherche wurde ich aufgeklärt, dass die Marone eine sogenannte "Nussfrucht" ist und eben jener möchte ich das heutige Rezept widmen.



Kaum etwas ruft für mich so sehr Herbst! wie die Heiße-Maroni-Stände die gerade hier und da in der Fußgängerzone auftauchen. Oder eine auf dem Herd köchelnde, cremige Maronen-Suppe. Oder geröstete Maroni direkt aus dem Ofen mit ein bisschen süßer Butter. Oder einfach diese wunderbar saftigen Maronenmuffins mit Schokoladenhaube. Die sind nicht nur glutenfrei sondern auch wieder zuckerfrei zuzubereiten.





Maronenmuffins mit Schokoguss
für 12 Stück

Zutaten
200 g Maronen, vorgegart
4 EL Wasser
3 Eier
90 g Xylith
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt

200 ml Sahne
150 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung
1. Den Ofen auf 170 °C vorheizen.
2. Die vorgegarten Maronen zusammen mit dem Wasser zu einer feinen Paste pürieren. Falls diese noch zu bröselig sein sollten, ein bisschen mehr Wasser hinzugeben, bis eine streichfähige Creme entstanden ist.
3. Die Eier zusammen mit dem Xylith mehrere Minuten auf hoher Stufe hell und schaumig schlagen.
4. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
5. Ein Drittel der Eimischung zu der Maronencreme geben und gut vermischen.
6. Die trockenen Zutaten hinzu geben und ebenfalls unterrühren.
7. Nun die restliche Eimischung in zwei Schritten vorsichtig unter die Masse heben.
8. In Muffinförmchen füllen und im heißen Ofen für 25-30 Minuten backen.
9. Zwischenzeitlich die Ganache vorbereiten: Dazu die Schokolade hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade geben. Nach 5 Minuten umrühren und abkühlen lassen.
10. Die Muffins abkühlen lassen und mit der Ganache verzieren.

Es gibt zwar unzählige Muffin-Rezepte dort draußen und auch auf diesem Blog sind einige verewigt - trotzdem bleiben diese Exemplare meine unangefochtene Nummer 1. Ich könnte mich jedes Mal hinein legen in diese cremige Nussigkeit, das Zusammenspiel von Schokoladenguss und luftig-saftigem Teig. Hach!
Ich hoffe, ihr probiert sie auch einmal aus und lasst euch von dem warmen Herbstgefühl, das sie mitbringen, anstecken. :)

Einen wunderbaren Sonntag,
eure Selina 

Freitag, 31. Oktober 2014

Cremige Kastaniensuppe mit Apfel-Kastanien-Topping


Der perfekte Moment für mich: Ich stehe in meiner Küche, aus den Lautsprechern dudelt Coldplay (mit meinem momentanen Lieblingslied Always In My Head), ich schnipple Lauch, hacke Kastanien und Äpfel klein, dünste Zwiebeln an und rühre zwischendurch mit meinem Holzlöffel in der cremigen Kastaniensuppe. Draußen ist es dämmrig und regnet in Strömen und drinnen ist es hell und warm, im Wohnzimmer brennen Kerzen auf dem Esstisch, der geduldig auf mich wartet. Ich singe den Text von True Love mit und tanze durch meine winzige Küche. Und bin rundum glücklich.

Zusammen mit den Liedern und vor allem dem Rezept für diese traumhafte Kastaniensuppe lasse ich euch ein großes Stück von meinem Glück zukommen. Und wünsche euch viel Spaß damit. :)

Zutaten
für 2 Personen

400 g Kastanien, vorgekocht und abgepackt
1 Karotte
1 Stange Lauch (nicht zu groß)
Butter
2 EL Puderzucker
1 Prise gemahlene Muskatnuss
125 ml Wasser
500 ml Gemüsebrühe + Wasser
1 Becher Sahne
1/2 Apfel
1 Zwiebel
Etwas Schnittlauch

Zubereitung
• 300 g der Kastanien würfeln, die Karotte würfeln, den Lauch putzen und in Scheiben schneiden.
• Butter in einem Topf schmelzen, die Kastanien und den Puderzucker hinzugeben - unter Rühren kurz etwas karamellisieren lassen.
• Dann das Gemüse hinzugeben und anbraten. Nun die geriebene Muskatnuss und etwas Pfeffer hinzugeben.
• Mit dem Wasser ablöschen und kurz köcheln lassen. Statt dem Wasser kann auch Weißwein verwendet werden!
• Die Gemüsebrühe hinzugeben. Deckel auf den Topf geben und für 15 Minuten köcheln lassen, zwischendurch immer mal wieder rühren, bis das Gemüse weich ist.
• Jetzt die Sahne unterrühren und anschließend pürieren. Oder andersrum. :D Nun abschmecken.
• Zwischenzeitlich den Apfel, die Zwiebel und die restlichen Kastanien in kleine Würfel schneiden.
• Die Zwiebel in einem kleinen Topf anbraten. Apfel und Kastanien hinzugeben und kurz etwas einkochen lassen. Wer mag kann etwas Schnittlauch klein schneiden und ebenfalls dazu geben.
• Die Suppe in einer Schüssel servieren und das Apfel-Kastanien-Topping darauf verteilen. Mit Schnittlauch garnieren.
• Genießen! 

Hiermit kennt ihr nun meine absolute Lieblingssuppe. Vor zwei Jahren gab es sie zum Beispiel in rauen Mengen als Abendessen an meinem Geburtstag und jeder hat sie geliebt. Auch sonst kann ich nicht genug von ihr bekommen - die Äpfel harmonieren perfekt mit dieser cremigen, wunderbar wärmenden und sättigenden Suppe. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich sie in diesem Herbst verspeist habe. :)

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit! :)

Bis ganz bald,
Eure Selina 

Dienstag, 28. Oktober 2014

Maronenmuffins mit Schokoladenganache


Zusammen mit meiner neuen Küche kam auch der Herbst. Ganz plötzlich ist es draußen klirrend kalt und ich muss schon meinen dicken Mantel anziehen und frage mich, was ich dann erst im Winter machen soll! Zum Glück habe ich ja jetzt meine Küche und kann mir eine heiße Kastaniensuppe kochen oder leckere Süßkartoffel-Nockerl spachteln. Aber zuerst musste natürlich gebacken werden! Ich hatte gestern morgen kaum meinen Schlafanzug gegen Jeans und Pulli getauscht, da war ich schon auf dem Weg zum Supermarkt. Auf diese saftig-süßen Maronenmuffins mit dick Schokolade habe ich schon seit Wochen Lust, noch bevor ich meinem alten Ofen zum Abschied winken musste. Es war also keine Frage, dass meine erste Amtshandlung in der Küche die Muffins werden würden. Die sind so herbstlich, dass ich dringend noch ein paar bunte Blätter auf der Wiese gegenüber vom Haus fürs Shooting sammeln musste (und hoffte, dass keiner meiner Nachbarn gerade aus dem Fenster schaut). Bevor ich die Fotos knipsen konnte, musste ich erstmal einen ganzen Muffin essen. Normalerweise bin ich ja immer froh, wenn meine Freunde mein Gebackenes aufessen - nicht, weil es mir nicht schmeckt, sondern weil es einfach oft viel zu viel für mich ist. Aber hier, bei diesen Muffins verhält es sich anders. 
Ich will sie am liebsten alle für mich selbst.

Zutaten
200 g Maronen, vorgekocht + etwas warmes Wasser
3 Eier
90 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Zimt

200 ml Sahne
150 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung
• Die vorgekochten Maronen zusammen mit einem EL Wasser pürieren. Falls sie noch zu bröselig sein sollten, ein bisschen mehr Wasser hinzugeben, bis eine streichfähige Creme entstanden ist.
• Die Eier zusammen mit dem Zucker mehrere Minuten auf hoher Stufe hell und schaumig bzw. steif schlagen.
• Ein Drittel der Eimischung zu der Maronencreme geben und gut vermischen.
• Die Mandeln, das Backpulver und den Zimt darüber sieben und unterrühren.
• Das zweite Drittel der Eimischung unter die Masse heben. Dann noch das letzte Drittel vorsichtig unterheben.
• In Muffinförmchen geben, ruhig bis fast oben hin, da die Muffins kaum aufgehen.
• Bei 170 °C für 25-30 Minuten backen.
• Zwischenzeitlich die Ganache vorbereiten: Dazu die Schokolade hacken. Die Sahne aufkochen und über die Schokolade geben. Nach 5 Minuten umrühren und abkühlen lassen.
• Zuletzt die abgekühlte Ganache auf die abgekühlten Muffins geben.
• Genießen! 

Ich räume jetzt erstmal die Spülmaschine aus und wische noch mal über die Oberfläche der Arbeitsplatte - ich genieße momentan wirklich jede noch so kleine Arbeit in meiner wunderschönen Küche. Zumindest noch. :)

Bis ganz bald,
Eure Selina 

Lieblingslied momentan: Ben Howard - Small Things (und eigentlich das ganze neue Album)