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Sonntag, 18. Mai 2014

Panna Cotta Erdbeer Tartelettes


Achtung.
Jetzt folgt eine unzusammenhängende Assoziation:

Wenn ich Panna Cotta schreibe (oder sogar zubereite) muss ich jedes Mal an Inspector Cotta denken und grinsen. Und deswegen muss ich jetzt unbedingt mit euch über die drei Fragezeichen schwatzen!
Hach ja, die drei Fragezeichen. Die haben mir schon viele Abende und Back-Sessions versüßt - schon seit ich meinen Blog habe, begleiten mich die drei während ich Mehl abmesse, Eier trenne und Sahne schlage.
Geht es noch jemandem von euch so oder bin ich hier die Einzige? :D
Falls ich nicht alleine bin, muss ich euch nämlich dringend meine liebsten Folgen auflisten - für den Fall, dass ihr sie nicht kennt und etwas Großartiges verpasst:
Das Hexenhandy. Platz 1. Definitiv und schon immer.
Das Erbe des Meisterdiebs. Überhaupt alle Folgen mit Hugenay sind der Burner.
Dann natürlich Geheimakte Ufo. Der Nebelberg. Das schwarze Skorpion. Stimmen aus dem Nichts. Villa der Toten. Die Karten des Bösen. Im Bann des Voodoo.

Ziemlich unpassend, ich weiß. Ihr schaut euch die Bilder mit der hellen Panna Cotta Creme und den blütenartig angeordneten Erdbeeren an und erwartet sicher irgendeinen poetisch angehauchten Text über den Frühling und wieso ich ihn so liebe. Ich könnte mich zum Beispiel über die Tulpen in den Vorgärten, über die Erdbeeren- und Spargel-Stände am Straßenrand und den hoffnungsvollen Blick in den Augen der Passanten, die den Sommer herbei sehnen, auslassen. Aber das gibt es schon so oft.Wieso also nicht mal von den drei Fragezeichen reden? Der Mensch lebt nunmal von Kontrasten, nicht wahr? Die machen das Leben spannend. :)




Zutaten:
für 5 Tartelettes oder 1 große Tarte

Mürbeteig
250 g Mehl
90 g (weiche) Butter
90 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Panna Cotta Creme
leicht abgewandelt nach dem Rezept von Frau Herzblut
300 ml Sahne
170 ml Buttermilch
50 g Rohrohrzucker
3 Blatt Gelatine
1 ausgekratzte Vanilleschote 

Zubereitung:
• Für den Mürbeteig alle Zutaten mit dem elektrischen Rührgerät vermischen. Falls die Masse zu trocken ist, ggf. etwas Milch hinzugeben.
• Auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einem Ball formen. Diesen für 1/2 bis 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
• Tarteletteförmchen einfetten. Den Mürbeteig ausrollen und die Förmchen damit auskleiden. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
• Bei 200 °C Ober-Unter-Hitze für 10-12 Minuten goldgelb backen (bei einer ganzen Tarte verlängert sich die Backzeit um ca. 5 Minuten). Abkühlen lassen!

• Für die Creme 200 ml Sahne zusammen mit dem Zucker in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen. 
• Die restlichen 100 ml Sahne steif schlagen und kalt stellen.
• Die in kaltem Wasser aufgeweichte Gelatine ausdrücken und unterrühren. Etwas abkühlen lassen. Die Buttermilch unterrühren.
• Wenn die Sahnemischung kühl ist, die geschlagene Sahne unterheben.
• In die Förmchen füllen und für 3 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.
• Mit Erdbeeren dekorieren und genießen! 


Ich habe letztes Jahr im Sommer ganz ähnliche Tartelettes gebacken - die gleichzeitig aber doch ganz anders sind. Es waren diese leckeren Käsekuchen-Tartelettes mit Sommerfrüchten. Wenn ich mich entscheiden müsste, welche mir besser schmecken, wäre ich fraglos überfordert.

Die Panna Cotta Creme ist allerdings so geschmeidig und glatt und zergeht derart auf der Zunge, dass ich an nichts anderes mehr denken kann. Die Erdbeeren könnten natürlich gut und gerne mit ein paar Himbeeren oder anderen Früchten ergänzt werden - aber die Creme ist wirklich unvergleichlich.
Auch der Teig schmeckt mir besser - er ist der typische Erdbeerkuchen-Boden, den meine Oma früher immer für ihre Erdbeerkuchen gebacken hat. Wem Panna Cotta also zu kalorienhaltig ist, der hat hier ein wunderbares Rezept für einen Klassiker. :)



Ich wünsche euch den tollsten Sonntag und einen erfolgreichen Start in die frische Woche!
Es soll ja endlich wieder wärmer werden :) 
Eure Selina 

Mittwoch, 3. Juli 2013

Heidelbeer-Panna-Cotta mit Buttermilch

Mhh, Heidelbeeren. Ich bin ja so froh, dass gerade Beeren-Zeit ist! Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren - und was es sonst noch so alles gibt - befördern mich direkt in den Himmel. :) Das Original-Rezept des Panna-Cotta verlangt eigentlich nach Erdbeeren, aber da der Rewe meines Vertrauens plötzlich keine mehr hatte, habe ich ihn kurzerhand mit Himbeeren ausprobiert. Ja, Himbeeren... wieso sind auf den Bildern also Heidelbeeren zu sehen? Die Antwort ist ganz einfach: Der Himbeer-Panna-Cotta war verschlungen, bevor ich dazu kam, auch nur ein Bild zu schießen. :D Also auf ein Neues und diesmal mit: Heidelbeeren. Man muss ja alles mal ausprobiert haben, nech? :)


Der schnieke Farbverlauf war unbeabsichtigt, macht aber doch irgendwie was her, oder? :D
Bei dem Panna Cotta handelt es sich übrigens um die 'gesunde' Variante. Es ist fast keine Sahne drin - eigentlich dürfte man dieses Dessert also gar nicht Panna-Cotta nennen. Falls die Panna-Cotta-Polizei mich also erwischt... drückt doch bitte mal ein Auge zu. :)



Zutaten:

etwas mehr als 500 g Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren
420 ml Buttermilch
6 EL Zucker
3 TL Gelatinepulver
60 ml Milch
60 ml Sahne

Zubereitung:

• Die Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren waschen. (Erdbeeren klein schneiden)
• Mit der Buttermilch und dem Zucker vermischen. Dann mit dem Pürierstab oder im Mixer sorgfältig verkleinern.
• Wer Himbeeren oder Erdbeeren verwendet: Durch ein feines Sieb geben und gut ausdrücken. Die Heidelbeermasse einfach so verwenden.
• Gelatinepulver über die Milch streuen und für 1 Minute weich werden lassen.
• Sahne kurz aufkochen und Gelatine unterrühren, bis sie sich aufgelöst hat.
• Zum Buttermilch-Gemisch geben und vermischen.
• In Gläser oder Tassen füllen und für mindestens 8 Stunden kalt stellen.

Zusatz: Da Heidelbeeren zu einem Großteil aus 'Haut' bestehen, würde beim Sieben zu viel Geschmack verloren gehen. Wer also lieber ein glattes Panna-Cotta ohne Stückchen möchte, der halte sich an Him- oder Erdbeeren. :)

Ich muss sagen, obwohl mir das Heidelbeer-Panna-Cotta auch seeehr gut geschmeckt hat: Die Himbeer-Creme hätte ich vom Fleck weg geheiratet. Ernsthaft. 

Übrigens muss ich mich noch immer ein bisschen an das Licht in der Wohnung gewöhnen. Heute zum Beispiel wollte ich wunderbare Sonnenlicht-Fotos in der Küche machen. Und was sehe ich, als ich aufgestanden bin? Reeeegen und trübe Suppe. Sowas aber auch! Gebt mir also noch ein klein wenig Zeit, dann werden die Fotos wieder so sein wie eh und jeh. :)

Bis bald,



Samstag, 6. April 2013

Vanille Panna Cotta mit Weißwein und Granatapfel



Heute habe ich Panna Cotta für euch - so ziemlich das leckerste und noch dazu richtig einfache Sahne-Dessert. Ernsthaft, ich war selbst total erstaunt, wie schnell und simpel die Zubereitung war.

Also würde ich mal sagen: direkt ran an den Herd und das samtweiche, sahnig-süße, prickelnde Panna Cotta machen. Ach und jetzt hätte ich ja fast den Weißwein und die Granatapfelkerne vergessen - alles zusammen einfach der Wahnsinn!
Habe ich schon Mal erwähnt, dass ich Granatäpfel liebe?

 

Zutaten:
(für 3-4 Gläser)

15 g gemahlene Gelatine
3 EL kaltes Wasser
250 ml Sahne
240 ml Milch
55 g Zucker
Prise Salz
2 TL Vanille-Extrakt
1/2 Vanilleschote

240 ml Weißwein
2 TL Zucker
Granatapfelkerne

Zubereitung:

• Die Gelatine mit dem kalten Wasser verrühren und zur Seite stellen.
• Sahne, Milch, Zucker und Salz in einem Topf erhitzen und (bei gelegentlichem Rühren) leicht köcheln lassen.
• Die Gelatine hinzugeben und durch rühren auflösen - 2 Minuten lang rühren.
• Vom Herd nehmen und Vanille sowie die Vanillesamen aus der Schot hinzugeben.
• Vor dem Einfüllen in die Gläser ein wenig abkühlen lassen (damit sie nicht platzen - vor allem bei dünnen Gläsern darauf achten!)
• Für 4-6 Stunden stehen lassen, bis das Panna Cotta fest ist.
• Den Weißwein mit dem Zucker in einem Topf aufkochen und köcheln lassen, bis nur noch die Hälfte der Flüssigkeit übrig ist (ca. 10 Minuten).
• Über die Panna Cotta geben und die Granatapfelkerne darauf streuen.
• Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.


Nicht nur, dass das Ganze unwiderstehlich und auch irgendwie spektakulär aussieht
- es schmeckt auch  genau so!
Ich werde es ganz sicher bei nächster Gelegenheit noch mal machen. Und im Sommer dann vielleicht mit Erdbeeren im Weißwein oder Rosé, mjam... Oh wann kommt denn endlich der Frühling!?


 Bis zum nächsten Mal,