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Samstag, 12. März 2016

Mohn-Zitronen Donuts mit Heidelbeeren


Ich liebe Mädelsabende. Und das Gute ist, dass es die bei uns jeden Donnerstag gibt - ein Abend, den ich mir immer frei halte. Denn dann heißt es: leckeres Essen, wilde Gespräche, laute Lachsalven und nebenher läuft GNTM. Das interessiert uns meistens jedoch nur am Rande, so wie auch diesen Donnerstag. Vor lauter Geschnatter sah es eher so aus als hätte Heidi ihre Stimme verloren und wir müssten uns im Lippenlesen versuchen. Auch kein großer Verlust. 
Das Gute an meinen Freundinnen (selbstverständlich neben vielen, vielen anderen Vorzügen) ist, dass ich sie guten Gewissens als Food Friends bezeichnen kann. Auf der Liste der Gesprächsthemen steht ganz oben: Essen. Wo gehen wir nächste Woche essen? Was kochen wir nächsten Donnerstag? Welchen Kuchen habe ich vor kurzem in welchem Restaurant gegessen? In welches Café müssen wir demnächst unbedingt? 
Und was soll ich sagen? Ich liebe das!

Denn wenn ich über etwas immer und immer und immer reden kann, dann ist es Essen! Und Kuchen. Und Muffins. Und natürlich Donuts.

Genau die habe ich letzten Donnerstag zu einem solchen Mädelsabend mitgebracht. Das Problem: Zwei meiner Freundinnen fasten Süßigkeiten. Das wäre mein Untergang, ich glaube ernsthaft das könnte ich nicht mal drei Tage durchhalten. Also versuche ich es erst gar nicht und erfreue mich lieber an der süßen Seite des Lebens und genieße das. So wie es eben sein muss. Und aus diesem Grund habe ich jetzt das Rezept für diese köstlichen Mohn-Zitronen-Donuts mit Heidelbeeren und Buttermilch für euch. Wenn schon, denn schon! :)


Zutaten
für ca. 16 Donuts

300 g Mehl
225 g Zucker
2 EL Mohn
1 TL Natron
1 Prise Salz
240 ml Buttermilch
2 Eier
60 ml geschmolzene Butter
Abrieb und Saft von 1 Zitrone
1 TL Vanilleextrakt
100 g Heidelbeeren

Zubereitung
• Eine Donutform fetten. Den Ofen auf 175°C vorheizen.
• Mehl, Zucker, Mohn, Natron und Salz in eine Schüssel sieben. Beiseite stellen.
• Buttermilch, Eier, geschmolzene Butter, Saft und Abrieb der Zitrone sowie Vanilleextrakt in einer zweiten Schüssel verquirlen.
• Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben und nur so lange rühren, dass gerade alles vermischt ist.
• Den Teig halbhoch in die Donutform füllen, darauf die Heidelbeeren verteilen. Restlichen Teig darauf geben - da die Donuts nicht so sehr aufgehen könnt ihr sie ruhig bis fast ganz oben hin füllen.
• Die Donuts für ca. 13 Minuten backen, kurz in der Form, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
• Wenn sie gut abgekühlt sind könnt ihr sie mit einem Guss aus Zitronensaft und Puderzucker glasieren. 

Da die Donuts ja gebacken werden, sind sie nicht so fettig wie echte Donuts und haben eher eine "kuchige" Konsistenz, was ich aber wunderbar finde. Sie sind richtig fluffig und saftig und das leicht säuerliche der Zitrone und Buttermilch geben ihnen einen frischen Geschmack. Dazwischen dann der knusprige Mohn und die plötzliche Süße der Blaubeeren - einfach ein Träumchen.
Wie wär's denn, wenn ihr diese Donuts für euren nächsten Mädelsabend macht? Oder einfach für den nächsten Nachmittagskaffee? Denn die schmecken nicht nur jedem, der sie probiert, sie sind auch richtig schnell zusammengerührt und gebacken. 
Und jetzt interessiert mich noch: Wie sehen eure Mädelsabende aus? Legt ihr auch so viel Wert auf's essen oder doch eher auf romantische Filmchen? Ist bei uns auch schon mehrfach vorgekommen. Ich sage nur: Zwei an einem Tag. Hach so schön. Dazu dann aber natürlich Gemüse-Crostata, unser nächstes Vorhaben!


Jetzt wünsche ich euch ein schönes Wochenende mit hoffentlich viel Sonnenschein und einer tollen Zeit mit euren Liebsten!
Eure Selina 

Dienstag, 24. März 2015

Mohn-Buchteln mit Vanillesoße


Bevor diese hübschen kleinen Kerlchen vor meine Linse durften, kam es mal wieder zu einer Odyssee in der Küche.
Ich hatte nämlich noch ein ganz altes Rezept für Buchteln, aus irgend einer Oma-Zeitschrift von neunzehnhunderterbsendreißig. Erschienen ist es scheinbar zu einer Zeit, als jedermann noch ohne genaue Anweisung wusste, welche Zutaten zuerst miteinander vermischt werden müssen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es stand nämlich in etwa so was wie "Alle Zutaten nach und nach vermischen" da. Ja vielen Dank. Dass ich die frische Hefe nicht einfach so ins Mehl und die Butter nicht einfach so dazu schmeißen durfte, war mir eigentlich klar. Aber ich hab's natürlich trotzdem gemacht.
Spätestens als die Buchteln aus dem Ofen kamen und eher aussahen wie trockene, unförmige Brötchen (und ein Klopfen auf ihre Kruste so klang als wäre sie aus Pappe) war mir klar: das wurde nix. Also noch mal von vorne mit einem anderen Rezept.
Es gibt einen Grund, warum kochen nicht unbedingt auf meiner Talent-Liste steht. Und backen kann ich auch nur, weil in den (guten) Rezepten immer genau erklärt wird, was als nächstes gemacht wird und wie viel Gramm Zucker mit wie viel Gramm Butter vermischt werden. Mit Prisen, "etwa" oder ca. Angaben oder Improvisation kann ich wenig bis gar nichts anfangen. Ich erinnere mich noch an ein Mal, da war ich noch jünger, wohnte noch Zuhause und hatte die glorreiche Idee mir etwas zu kochen, das mir gerade einfach so in den Sinn kam. Es gab Nudeln mit grünen Bohnen in Sahne-Mozzarella-Soße. Ich möchte nicht darüber reden.
Wahrscheinlich mag ich auch das backen daher so: Wenn man sich genau ans Rezept hält kann nichts schief gehen. Fast nichts.


Zutaten
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
200 ml Milch
80 g Butter
80 g Puderzucker
1/2 TL Vanilleextrakt
2 Eier
1 Packung (Fertig-)Mohnfüllung
+ etwas Butter
+ Puderzucker
+ Vanillesoße (ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich welche gekauft habe)

Zubereitung
• Mehl in eine große Schüssel sieben und Hefe untermischen.
• Die Milch zusammen mit der Butter erhitzen und schmelzen lassen.
• Dann den Puderzucker und Vanilleextrakt unterrühren.
• Wenn die Milchmischung ein wenig abgekühlt ist, die beiden Eier hinzugeben.
• Die Milchmischung über das Mehl sieben (damit eventuelle Eistückchen aufgefangen werden) und mit dem Knethaken der Küchenmaschine verkneten.
• Falls nötig ein wenig mehr Mehl hinzugeben: Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen.
• Wenn der Teig geschmeidig ist, ihn zu einer Kugel formen und in eine geölte Schüssel geben. Auch den Teig ein wenig fetten.
• Für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Zwei kleine oder eine große Springform fetten.
• Flach drücken und dann wie einen Kuchen in 12 Stücke schneiden. Diese Stücke jeweils kurz in der Hand durchkneten und zu runden Scheiben formen.
• In die Mitte dieser Scheiben je einen TL Mohnfüllung geben. Dann die Enden zusammen pressen.
• Mit der verschlossenen Seite nach unten in die Springform setzen.
• Mit etwas geschmolzener Butter bestreichen.
• Im auf 180° vorgeheizten Ofen für 25-28 Minuten backen.
• Noch warm mit Puderzucker bestreuen.
• Am besten warm und mit (kalter) Vanillesoße servieren. Mhh. 

Nach den pappbrötchenartigen Buchteln hatte ich dann keine Energie mehr, die komplizierte Vanillesoße zu kochen, die mir vorschwebte. Also habe ich - ganz stümperhaft - einfach welche gekauft (und so getan, als hätte ich sie in dem kleinen Topf gekocht. Asche auf mein Haupt). War trotzdem sehr sehr lecker. Buchteln, auch bekannt als Rohrnudeln, sind eben einfach etwas Feines. Warm, duftend und weich und dazu dann eine cremige Vanillesoße... hach, ich könnte schon wieder. Dabei habe ich doch gerade erst eine verputzt, während ich den Post geschrieben hab. :)

Macht's gut und bis ganz bald,
Eure Selina 

Montag, 3. November 2014

Käsekuchen mit Mohn


Eigentlich sollte man meinen, dass man es als "Foodblogger" nicht leicht hat, wenn es darum geht, den Lieblingskuchen zu bestimmen. Ich habe oft das Gefühl, dass die Rezeptewelt da draußen so wahnsinnig groß ist, dass man sie kaum fassen kann. Es gibt es unendlich viele gute Ideen, perfekte Kreationen und besondere Kombinationen. Und ich bin immer wieder begeistert von all dem, was sich all die Bäckerinnen und Bäcker so ausdenken.
Trotzdem - auch wenn ich es liebe zu experimentieren und Neues auszuprobieren - einem ganz bestimmten Kuchen werde ich immer treu bleiben. Und dafür muss er gar nicht aus der Masse heraus stechen, er muss gar nicht besonders hübsch oder farbenfroh und innovativ sein.
Ich mag ihn so wie er ist und immer war.
Den guten alten Käsekuchen.

Ja gut, ich habe ein bisschen geschummelt, indem ich in diesen Käsekuchen ein bisschen Mohn geschmuggelt habe. Er würde aber natürlich auch ohne schmecken - und in allen anderen möglichen und unmöglichen Varianten, die es da draußen gibt... Käsekuchen bleibt immer meine Nummer 1.
Dieses Rezept habe ich von einer Freundin und es liefert ernsthaft den fluffigsten Käsekuchen, den ich jemals gegessen habe. Man hat fast das Gefühl, Luft mit leckerstem Käsekuchen-Geschmack zu essen. Oh ja, er zergeht regelrecht auf der Zunge.
Und damit ihr auch in den Genuss kommt, hier nun natürlich das Rezept. :)


Zutaten
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g Butter
175 g Zucker
3 Eier
400 g Magerquark
150 g Schmand
3 EL Speisestärke
Schale und Saft von 1 Zitrone
1 Packung Mohnfix o.ä. (ich habe nur 160g gebraucht)

Zubereitung
• Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
• Butter, 75 g Zucker und 1 Ei hinzugeben. Erst mit dem Knethaken und dann mit den Händen gründlich verkneten.
• Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Rest einfetten.
• Den Teig in die Form geben und andrücken, sodass ein Boden und ein Rand entstehen. Damit der Teig nicht so an den Fingern klebt, einfach ein Stück Frischhaltefolie darauf legen!
• Die 2 Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker langsam hinzu geben.
• Zu den Eigelben den Quark, den Schmand und die Speisestärke, sowie 1 TL Zitronenabrieb und 3 TL Zitronensaft geben und gut verrühren.
• Das Eiweiß mit einem Teigschaber unterheben.
• Nun das Mohnfix auf dem Teigboden verteilen. Zuletzt die Quarkcreme darauf geben.
• Im auf 180 °C (Umluft) vorgeheizten Ofen für 45 Minuten backen.
• Für 10 Minuten abkühlen lassen, dann mit einem Messer von der Form lösen und völlig abkühlen lassen.
• Genießen! 

Jetzt gönne ich mir noch ein Stückchen Käsekuchen als Nachtisch und freue mich schon auf morgen - da schmeckt er nämlich noch mal ein bisschen besser als so ganz frisch. Und das Beste ist: Ich hab ihn ganz für mich alleine. :)

Macht's gut und bis ganz bald,
Eure Selina 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Mohn-Marzipan-Plätzchen mit oder ohne Schokofüllung

Gibt es eine Glühwein-Allergie?
Weil wenn ja, dann habe ich sie!
Traurig aber wahr.

Heute war ich nach zwei anstrengenden Uni-Seminaren noch kurz mit einer Freundin auf dem Weihnachtsmarkt. Es waren die letzten beiden Veranstaltungen zu Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft für dieses Semester (das muss man sich mal vorstellen! Gerade eben hat doch erst das Studium angefangen!) und wir wollten diese Tatsache mit einer Tasse Glühwein und einem Bratwurst-Brötchen feiern - man muss sich ja auch ab und zu mal etwas Schönes gönnen in dieser stressigen Klausurphase. Auf jeden Fall schlürften wir den heißen Glühwein ganz glückselig in der Eiseskälte und kehrten dann zurück zur Uni, weil noch eine Zusatzstunde Sprachwissenschaft anstand - für diejenigen wie mich, die es immer noch nicht so richtig geschnallt haben. 
Plötzlich wurden meine Ohren heiß! Knallrot - ach was sage ich, so knallpink wie meine Tagesdecke! Und eins meiner lieben Öhrchen war dick, geschwollen, aufgeplustert!
So wie bei Hitch, wenn Will Smith die Muscheln gegessen hat und sein halbes Gesicht aussieht wie ein aufgeplatztes Sofakissen. Wisst ihr?
Okay, so schlimm war es bei mir zum Glück nicht, wir wollen ja bei den Tatsachen bleiben. Aber trotzdem war ich ziemlich geschockt. Man stelle sich mein aufgrund von Sonnenmangel weißes Gesicht vor und die roten Dumbo-Ohren dazu, die an den Seiten abstehen. War bestimmt wunderschön anzusehen.
Zudem kam noch ein unangenehmes Kribbeln am ganzen Körper und ein Unwohlsein im Bauch. Keine Ahnung was da los war!
Zum Glück hat sich alles nach reichlich kühlem Wasser gelegt und meine Ohren waren nach 90 Minuten Syntax, Pragmatik, Semantik und Morphologie wieder zu ihrem Normalzustand zurück gekehrt. Puh war ich erleichtert! :D

Jetzt aber genug über Ohren und Glühwein gefaselt - ihr wollt sicher endlich das Rezept für diese überaus leckeren Mohn-Marzipan-Plätzchen mit oder ohne Schokofüllung. So oder so sind sie ein purer Genuss. :)

Zutaten
250 g Mehl
30 g gemahlener Mohn
80 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
160 g Butter
20 g kaltes (!) Marzipan
ggf. etwas Milch

Zubereitung:
• Das Mehl mit dem Mohn, dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz vermischen.
• Die Butter klein schneiden und dazu geben.
• Das Marzipan raspeln und ebenfalls hinzugeben.
• Zusammen mit der Butter mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten - falls nötig noch ein wenig Milch hinzugeben.
• In zwei Portionen aufteilen und zu Rollen von ca. 30 cm Länge formen. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
• Nach der Kühlzeit in gleichmäßige, ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zu Kugeln formen.
• Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen (zwei genügen). 
• Jetzt mit einem Kochlöffelstiel Vertiefungen hineindrücken, in die ihr dann Schokocreme (z.B. Nutella) geben könnt.
• Oder ihr schiebt die Plätzchen einfach so in den Backofen und backt sie bei 180 °C Umluft für 10-12 Minuten oder bis sie anfangen an den Rändern leicht golden zu werden.
• Schmecken sofort wunderbar! :)

Ich hatte zwar angekündigt, keine Plätzchen-Rezepte für euch zu haben - aber so ganz Ohne geht es einfach nicht! Das ist keine richtige Weihnachtszeit! Und nach einer stressigen Woche muss ein gepflegtes Plätzchenbacken einfach sein! :) (Entschuldigt die vielen Ausrufezeichen :D)
Vor allem, wenn es dabei um diese Plätzchen geht: Schnell, einfach und lecker, lecker, lecker! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass alle 30 Stück an einem Abend gegessen waren. :)

Und nun bis hoffentlich ganz ganz bald,

Eure Selina ♥

Samstag, 26. Januar 2013

Vanille-Mohn-Pflaumen-Gugl oder auch "Germknödel-Gugl"




Am Montag in der Früh geht's für mich ab in den Winterurlaub. Den Schnee habe ich zwar auch hier zur genüge und trotzdem freue ich mich. Es ist einfach etwas anderes, an einem anderen Ort zu sein und sich so zu fühlen, wie man sich nur im Urlaub fühlen kann.
Nicht nur, dass man in einem fremden Bett an einem fremden Ort schläft - es sind auch die Germknödel, die mich winterurlaubig fühlen lassen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Germknödel.
Wenn mich jemand fragt, was mein Lieblingsessen ist, ist es genau diese Antwort. Das ist schon so, solange ich mich erinnern kann. Und die allerbesten gibt es nunmal an dem Ort, an den wir jedes Jahr fahren.
Um die Vorfreude zu feiern und den Urlaub einzuleiten wollte ich etwas backen, das ein bisschen an meine herzallerliebsten Germknödel erinnert. Ich kam auf die Idee, kleine Gugl in Germknödel-Manier zu kreieren. Germknödel isst man ja bekannterweise mit Butter oder Vanillesoße und viel Mohn. Im Inneren erwartet einen dann heißes Pflaumenmus. Die Kombination von all diesen Dingen raubt mir schon fast den Verstand, egal ob in Germknödel oder Gugl.
Die Pflaumen schmecken in meiner Kreation (die natürlich nicht ganz von mir stammt, sondern nur abgewandelt wurde) nicht ganz so sehr heraus, wie ich es gehofft hatte. Daher empfehle ich euch, Pflaumenmarmelade mit gröberen Fruchtstücken zu verwenden. Ansonsten würde ich aber absolut nichts ändern, denn sonst sind sie perfekt. Sie sind saftig bist zum geht-nicht-mehr, irgendwie knusprig durch den Mohn und wunderbar vanillig. Eben Germknödelig. :)

Im Guglfieber sind ja momentan sowieso alle - und ich muss mich da nun leider anschließen! Sie sind perfekt für Zwischendurch, zum Kaffee oder Tee, ihre Herstellung ist super-super-einfach und niedlich anzusehen sind sie sowieso :) Ina vom CityGlamBlog ist am "Guglischen Fieber" erkrankt, wie sie es so reizend nennt und ihre Apfel-Gugl sehen zum Anbeißen aus. Auch die liebe Maggy von MehlspeisDirndl konnte sich den Gugls nicht entziehen. Und ich für meinen Teil werde bei dem wunderbaren Mini-Gugl-Wettbewerb von il mondo di selezione teilnehmen (hier geht's zum Pinterest-Board des Wettbewerbs) :)

Ich würde mal sagen: Alle ran an die Gugl!



Zutaten:
80 g Butter
65 g Puderzucker
1 Vanilleschote
1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Prise Salz
2-3 EL Pflaumen-Marmelade
2 mittelgroße Eier
30 g Mehl
65 g Grieß
25 g Mohn

Zubereitung:
• Den Ofen auf 210 °C vorheizen.
• Die Butter schmelzen und mit dem Puderzucker vermischen.
• Vanilleschote auskratzen und hinzugeben. Zitronenschale abreiben und hinzugeben. Salz und Pflaumenmarmelade unterrühren.
• Die Eier hinzugeben und gut verrühren.
• Mehl und Gries vermischen und ebenfalls unterrühren.
• Zuletzt den Mohn in den Teig rühren.
• Die Guglform einfetten und mit Mehl ausstäuben und den Teig in die Vertiefungen füllen. (Ich habe dafür einen Gefrierbeutel genommen und eine Ecke abgeschnitten.)
• Für ca. 14 Minuten backen.



 Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich dachte lange Zeit "Hm, irgendwie sehen die ein bisschen langweilig aus, als wären sie nicht besonders saftig oder lecker."
In meinem Leben habe ich mich noch nie so sehr getäuscht! Es ist unglaublich wie viel Geschmack in diesen kleinen Kerlchen steckt.
Noch dazu, weil sie so wunderbar schnell gemacht sind! Um die Zutaten zu verrühren habe ich nicht länger als 6 Minuten gebraucht. :)



Übrigens gibt es zwei kleine Neuigkeiten! Zum Einen gibt es ab jetzt ein Banner von Krümelkreationen, den ihr euch nur allzu gerne mitnehmen könnt, wenn ihr wollt! :)
Und außerdem wurde meine "Über Mich"-Seite etwas ausgebaut und es gibt nun 10 Fakten über mich zu lesen.

Habt ihr euch schon mal an Gugls versucht? Ich würde gerne wissen, wie ihr die kleinen Kameraden so findet.

Dann also bis nächste Woche und viel Spaß beim Nachbacken! :)